Warum blockiert die Bürokratie privates Engagement bei der Zuwanderung?
Sehr geehrte Frau Khan,
Deutschland braucht Fachkräfte, doch die Realität in den Botschaften verhindert gezielte Hilfe. Ein konkretes Beispiel: Junge Frauen aus bitterarmen Familien in Nepal werden von deutschen Privatpersonen gefördert, um hier eine Ausbildung zu machen.
Diese Frauen haben nichts außer ihrem Willen und deutschen Unterstützern. Dennoch zwingt man sie zu „hochprofessionellen“ Motivationsschreiben für das Sprachvisum . Z. B. Erwähnt man ehrlich die geplante Ausbildung, droht die Ablehnung wegen „beabsichtigtem Zweckwechsel“. Verschweigt man sie, wirkt der Antrag unplausibel. Deutsche, die schon mit Spendensammeln beschäftigt sind, müssen hier hochprofessionell arbeiten.
Ressourcenverschwendung durch Ausreisezwang: Wenn diese Frauen hier bereits B2 gelernt haben, warum müssen sie für das Ausbildungsvisum erneut ins Heimatland fliegen und dann wieder das Ausbildungsvisum beantragen. Was wenn dafür nicht genug Geld vorhanden ist?
Herzlichen Gruß
Nina B.

