Wie wollen Sie die Versorgung der Menschen mit psychischer Erkrankung sichern, wenn durch eine mögliche Budgetierung Plätze für ambulante Psychotherepie wegbrechen und Praxen schließen müssen?
Sehr geehrte Frau Heil,
ich bin psychologische Psychotherapeutin im Ahrtal und beobachte mit großer Sorge die Entwicklung der Versorgungslage in der ambulanten Psychotherapie.
Erst die Kürzung der Honorare für Psychotherapeutinnen um 4,5 % von heute auf morgen, jetzt droht mit einer möglichen Budgetierung auch eine Deckelung der schon knappen Psychotherapieplätze.
Kürzungen können die ambulanten Praxen wirtschaftlich nicht tragen und werden schließen müssen. Die ambulante Psychotherapie ist in Not. Sie können sich ausmalen, was das für das Ahrtal bedeutet. Lassen Sie Ihren Wahlkreis nicht im Stich!
Setzen Sie sich dafür ein, dass das GKV-Stabilisierungsgesetz nicht zum Zerstörungsgesetz für Menschen mit psychischer Erkrankung wird.
Mit freundlichen Grüßen,
Christiane R.

