Sollte man angesichts der neuesten Studienergebnisse (Dunkelfeldstudie) nicht zum Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit zurückkehren?
Sehr geehrter Herr Hauer,
die Dunkelfeldstudie hat ergeben, dass Zugehörige der LSBTIQ*-Gruppe bei allen untersuchen Gewaltformen eine höhere Gewaltbetroffenheit aufweisen als Personen, die der Gruppe nicht angehören. Trotzdem wird der Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit nicht fortgesetzt. Ihre Parteikollegin Priem wies vor einigen Wochen darauf hin, dass queere Themen nicht im Koalitionsvertrag stünden. Diese Äußerung war schon ein Schlag ins Gesicht aller Aneghörigen dieser Gruppe. Vor dem Hintergrund der Studie scheint es doch sinnvoll den Aktionsplan wieder auf die Tagesordnung zu setzen.

