Martina Gregersen

| Kandidatin Hamburg 2011-2015
© Martina Gregersen
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Jahrgang
1966
Wohnort
Hamburg-Langenhorn
Berufliche Qualifikation
Malerin und Lackiererin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Liste
Landesliste, Platz 13
Parlament
Hamburg 2011-2015

Die politischen Ziele von Martina Gregersen

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

am 20. Februar 2011 wählen Sie eine neue Bürgerschaft.

Seit 18 Jahren setze ich mich mit viel Elan, Herz und Engagement in Bezirk und Bürgerschaft für die Belange der Menschen dieser Stadt ein. Dabei liegen mir besonders die am Herzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und wenige Fürsprecher haben.

Auch weiterhin möchte ich gern Ihre bürgernahe Ansprechpartnerin sein, obwohl es mir dieses Mal nicht möglich war, direkt in einem Bezirk anzutreten.

Es gibt gute Gründe, mir am 20. Februar ein paar Ihrer fünf Persönlichkeitsstimmen auf der GAL-Landesliste zu geben:

Mein sozialpolitisches Engagement bezieht sich darauf, dass jeder Mensch in jeder Lebensphase ein Leben ohne Ausgrenzung und in Würde führen kann. So kämpfte ich unter anderem erfolgreich für das Sozialticket, eine verbesserte Wohnraumsicherung und gegen die Streichung des Blindengeldes.

In Zukunft möchte endlich ich die Angebote für wohnungslose Menschen strukturell stark verbessern und ihren Bedürfnissen mehr anpassen. Dieses war mit der CDU leider schwer umsetzbar.

Auch die zaghaft begon­nene Um­setzung der UN-Behin­der­ten­rechts­konven­tion will ich entschlossen ange­hen und umsetzen, die betreffenden Landesgesetze anpassen und jegliche Barrieren weiter abbauen.

Das unter meiner Federführung ausgearbeitete Konzept zum barrierefreien Rathaus möchte ich (auch gegen die Bedenken des Denkmalschutzes) umsetzen.

Bisher sind die Möglichkeiten der Teilnahme am öffentlichen Nahverkehr sehr unausgewogen: Menschen mit Kinderwa­gen, Gepäck oder Gehhilfen, wie auch viele Seniorinnen und Senioren benötigen aber einen barrierefreien ÖPNV. Ich will mich weiterhin verstärkt dafür einsetzen. Denn neben dem Sozialen ist die Verkehrspolitik meine zweite politische Großbaustelle.

Auch hier verfolge ich das Ziel, aus einem Gegen­einander ein Miteinander zu machen. Denn mehr gegen­seitiges Verständnis und Rücksicht von jedem für jeden ist die Voraussetzung die wir mit Shared Space befördern und umsetzen wollen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihre Martina Gregersen

Über Martina Gregersen

Ich wurde 1966 in Hamburg geboren. Als Tochter eines Malermeisters und einer Erzieherin wuchs ich in Bramfeld in einem Familienbetrieb mit großem Garten auf. Schon früh wurde ich so für das Handwerk begeistert. Und schon bald war klar, dass ich in dritter Generation den Betrieb mal übernehmen würde. Die Lehre als Maler- und Lackiererin absolviete ich mit Auszeichnung. Anschließend arbeitete ich als Gesellin, gestaltete Werbefassaden und bildete mich in Denkmalpflege, Schriftmalerei und alten Handwerkstechniken weiter.

1987 heiratete ich, bekam einen Sohn und zog nach Winterhude. Als junge Mutter wohnte ich gerne in der Jarrestadt, brauchte zum Ausgleich jedoch einen Kleingarten, den wir in Barmek fanden. Leider war in der Nachbarschaft eine Chemischen Reinigung, die reichlich Spuren und Millionenlasten für uns Steuerzahler hinterlassen hat. Wir Anwohner gründeten eine Initiative und machten den Politikern ordentlich Dampf. Eine Begegnung mit lokaler Politik, die mich bis heute fesselt. 1992 ging ich auch - erst parteilos - dann für die Grünen in die Politik.

1993 wurde ich Bezirksabgeordnete in Hamburg-Nord und saß in diversen Ausschüssen: Sprecherin im Stadtplanungs- und im Kerngebietsausschuss und als Mitglied im Verkehrs,- im Umwelt- und im Bauausschuss. Von 1999 bis 2004 war ich Fraktionsvorsitzende.

lls mein Mann 1999 an Krebs starb wurde ich alleinerziehende Mutter und musste mit meinem Sohn aufgrund einer Totalsanierung nach Alsterdorf umziehen, denn in Winterhude wurde der Wohnraum unerschwinglich.

2004 wurde ich Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Dort bin ich sozial- und kirchenpolitsche Sprecherin und Mitglied im Plattdeutschen Rat. Seit 2008 kümmere ich mich weiterhin um Menschen mit Behinderungen und Obdachlose sowie um grüne Verkehrspolitik. Im Rathaus leitete ich die Arbeitsgruppe "Barriefreies Rathaus" und ich sitze in der Synode der Nordelbischen Kirche. Auch sonst engagiere ich mich außerparlamentarisch: So habe ich den Stadtparkverein mitgegründet, sitze ich in der Vertreterversammlung einer Baugenossenschaft und bin aktives Mitglied im Förderverein "Schullandheim Neuwerk am Turm".

Mit meinem Lebensgefährten zusammen kaufte ich mir in Langenhorn ein kleines Siedlerhäuschen, an dem wir (vor allem ich als Handwerkerin) lange umbauten und im letzten Jahr einzogen.

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrte Frau Gregersen,

für mich als als Radfahrer ist es ein Problem, dass die öffentlichen Verkehrsmittel entweder Sperrzeiten für...

Von: Ubytre Qvrexf

Antwort von Martina Gregersen
DIE GRÜNEN

(...) Wir sind ausdrücklich FÜR eine positive Veränderung bei der Fahrradmitnahme und ich will mich persönlich mit Nachdruck auch weiterhin dafür einsetzen. (...)

Liebe Frau Gregersen,

man hoert so viel ueber Gerangel in den Parteien bei dem Zustandekommen der Wahlkreislisten. Haben Sie den Eindruck,...

Von: Avpx Gurfr

Antwort von Martina Gregersen
DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr Nick These,

Ich habe in die Listenaufstellungen in Eimsbüttel nicht wirklich viel Einblick gehabt, mir nur von einigen...

Sehr geehrte Frau Gregesen,

ich mache mir sorgen. Ich habe gestern meine Briefwahlunterlagen bekommen und konnte Sie nicht auf der...

Von: Znexhf Wbunaafba

Antwort von Martina Gregersen
DIE GRÜNEN

(...) Ganz Europa plant, baut und erweitert seine Stadtbahnnetze (Paris, Wien, Florenz, Marseille, Brüssel,...) Ich will mich auch weiterhin für die Stadtbahn in Hamburg einsetzen. (...)

# Soziales 2Feb2011

Sehr geehrte Frau Gregersen,

jetzt ist es wieder so kalt in der Stadt. Ich sehe weniger Obdachlose im Stadtbild als im Sommer, bin aber...

Von: Ehgu Nagba

Antwort von Martina Gregersen
DIE GRÜNEN

(...) Ich finde es toll, dass Sie sich Gedanken um die wohnungslosen Menschen in dieser Stadt machen. Ja, ich habe Kontakt zu einigen wohnungslosen Menschen, habe etliche Einrichtungen mehrfach besucht und verbringe seit drei Jahren auch Heilig Abend mit ihnen. Die Hilfseinrichtungen lade ich regelmäßig zum Austausch ins Rathaus ein. (...)

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4 Fragen beantwortet
3 Tage durchschnittliche Antwortzeit
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