Haushaltsmittel für Pferderennbahn Hamburg-Horn

Mit den Stimmen von CDU, SPD und den Grünen hat die Bürgerschaft einem Senatsantrag zugestimmt, wodruch zusätzliche Haushaltsmittel für die Errichtung einer Kombi-Pferderennbahn in Hamburg-Horn bereitgestellt werden. Für die Planungs- und Personalkosten sollen 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

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Dafür gestimmt
102
Dagegen gestimmt
6
Enthalten
0
Nicht beteiligt
13
Abstimmungsverhalten von insgesamt 121 Abgeordneten.

Ziel des Projektes Kombi-Pferderennbahn ist es, eine in Deutschland vorbildliche und einmalige Sportanlage mit internationaler Strahlkraft für den Pferdesport zu schaffen, damit die Stadtteilentwicklung in Hamburg-Horn und Bahrenfeld nachhaltig verbessert wird. Mit der neuen
Kombi-Rennbahn könnte Hamburg zusätzliche Pferdesport-Events veranstalten und so mehr Besucher und Touristen anlocken. Auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt würden vom Projekt profitieren, da erweiterte Freizeitangebote auf dem Areal der Horner Rennbahn ermöglicht würden. Insgesamt sollen die Kosten des Projektes bei 31, 4 Millionen Euro liegen.

Nur sechs Abgeordnete der Partei die Linke lehnten den Antrag ab. Besonders kritisiert wurde, dass die aktuelle ökonomische Situation im Pferdesport nicht ausreichend in die Finanzplanung eingeflossen sei. Deshalb befürchtet die Fraktion, dass die zukünftige Kombi-Pferderennbahn dauerhaft staatlich subventioniert werden muss.

Foto: loop_oh/flickr

Kommentare

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Für solche Dinge wird Geld ausgegeben und die KITA-Beiträge angehoben. Ich versteh die Welt nicht mehr. Wählen geh ich nicht mehr. Ihr macht eh nur was ihr wollt

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... und was ist mit einer subventionierten Autorennbahn ? .. gehts denn noch !

Platz oder Sieg ist Höhere Mathematik - und Grass wächst ja auch auf dem Campus...

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Die Grünen haben dafür gestimmt?

Das passt völlig in das Bild, das ich von den Grünen in den letzten Jahren gewonnen habe.
Sehr traurig ist das.

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Herr Scholz, sie verstehen nicht, was sie den Bürgern in Horn nehmen. Sie mögen dem Gewerbe zwar was erschliessen - den einfachen und sehr oft armen Bürgern nehmen sie Hoffnung und Platz, Ruhe und Erholung. Ich möchte nicht wissen, mit welchen Werten sie ihre Kinder - haben sie welche? - erziehen, aber in Horn gibt es Leute - und nicht wenige - die können sich weder Autos noch Bahn oder Busscheine leisten. Ein Verbrechen unterstelle ich ihnen hier in dieser Entscheidung - haben Sie die Einladung im July 2010 genossen? Sie scheinen sich blenden zu lassen - denn die Menschen, die die restlichen 320 Tage sich auf diesem Platz bewegen, spielen, Sport treiben, Hunde ausführen, haben sie an diesem einzigen Tag nicht erlebt. Aber wie immer die Lobby der Bürger ist gleich Null. Unser Frustschwelle ist niedrig geworden, Hafencity, Elb(dis)harmonie, Trabrennbahn für Touristen, Touristen, Touristen - und was kriegen ihre Bürger? Und erzählen sie nichts von Gewerbe und blühende Wirtschaftswiesen in Horn - da wohnen Leute, die haben oft nicht mehr als Sie für einen Tag. Schämen Sie sich, wenn sie noch einen Funken Anstand haben Herr Bürgermeister - und das alles so klamm heimlich ohne Diskussion mit den Bürgern.

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