Sehr geehrte Frau Feldmayer wie stehen zur Regio tram Miitelhesen weiter psy Reha auch für Erwerbsunfähige un Ausbau Bahn ins niddatal
Sehr geehrter Herr E.
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre wichtigen Fragen.
Bezüglich des Projekts RegioTram in Mittelhessen sehe ich in der besseren Vernetzung von Stadt und Umland eine große Chance. Gerade für die vielen Pendler*innen in der Region, aber auch für ältere Menschen, Jugendliche und Familien, ist eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs von großer Bedeutung. Das Projekt kann dazu beitragen, die Straßen zu entlasten und klimafreundliche Mobilität zu stärken. Neben diesen positiven Effekten ist es jedoch ebenso wichtig, dass ein solches Vorhaben solide geplant und finanziert wird.
Auch den Ausbau der Niddertalbahn befürworte ich. Durch den Ausbau soll künftig ein Halbstundentakt ermöglicht werden. Eine engere Taktung erhöht die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs deutlich. Zudem ist eine Elektrifizierung der Strecke geplant, die ich für essenziell halte, um die schädlichen Auswirkungen auf das Klima so gering wie möglich zu halten.
Zu Ihrer Frage bezüglich der psychiatrischen Rehabilitation bin ich klar der Auffassung, dass wir hier mehr Unterstützung brauchen. Psychische Erkrankungen dürfen nicht dazu führen, dass Menschen durchs Raster fallen. Deshalb halte ich es für wichtig, dass psychosoziale und rehabilitative Angebote auch für erwerbsunfähige Menschen offenstehen. Unterstützung muss sich am Bedarf der Betroffenen orientieren und darf nicht vom Erwerbsstatus abhängen. Wer Hilfe braucht, muss sie auch bekommen können. Darüber hinaus sind die Wartezeiten auf Psychotherapieplätze aktuell noch immer viel zu lang. Hier braucht es dringend ein deutlich besseres Angebot. Das beginnt bereits bei der Attraktivität der Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich und reicht bis hin zu einer verlässlichen und bedarfsgerechten Finanzierung durch die Krankenkassen. Ebenso wichtig ist es, dass die Tabuisierung psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft weiter abnimmt.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Feldmayer

