Fragen und Antworten

Bundestag Wahl 2017
Dr. Markus Brem in den Bundestag
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Markus Brem
FREIE WÄHLER
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FREIE WÄHLER

Über Markus Brem

Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmer, Landwirt, GmbH-Geschäftsführer
Berufliche Qualifikation
Dr., Dipl.-Ing. agr., Mag. rer.pol., Landwirt, Geschäftsführer
Geburtsjahr
1969

Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: FREIE WÄHLER
Wahlkreis: Augsburg-Land
Wahlkreis
Augsburg-Land
Wahlkreisergebnis
6,60 %
Wahlliste
Landesliste Bayern
Listenposition
5

Politische Ziele

Als langjähriger Stadt- und Kreisrat weiß ich, wo der Schuh drückt. Aus dem Rathaus heraus werden wir täglich mit lokalen Themen konfrontiert, bei denen der Gestaltungsrahmen nicht mehr vor Ort, sondern in München, Berlin oder Brüssel in Parlamenten und durch Regierungen entschieden wird. Als Unternehmer und Landwirt weiß ich, welche bürokratischen Auswüchse mehr Probleme im realen Arbeitsalltag verursachen, als dass sie echte, effiziente Lösungswege bieten. Und als Familienvater möchte ich meinen Kindern und meinem Umfeld zeigen, dass man sich anständig und seriös für eine Sache einsetzen kann!

Ich bin FREIER WÄHLER und für mich geht Politik nur parteifrei und ohne Fraktionszwang von unten nach oben: Das Dorf und die Gemeinde ist die Keimzelle der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit, der Gestaltungskraft unserer offenen Gesellschaft und der Zukunftsfähigkeit unseres Landes in einem vereinten Europa.

 

13 Hektar pro Tag: Einfach weg! Täglich werden 13 Hektar bayerischer Boden versiegelt. Durch neue Straßen, Gewerbegebiete, Wohngebiete. Gleichzeitig liegen innerorts zunehmend Gebäude und Infrastruktur brach und finden keine Nutzung. Mein Ziel ist es, diesen wahnsinnigen Flächenfraß einzudämmen: Damit unsere Kinder und Enkel die Schönheit unserer Heimat genauso erleben dürfen wie wir. Damit der innerörtliche Leerstand reduziert wird und die relativen Infrastrukturkosten in unseren Dörfern nicht noch höher werden. Und damit dort Wiederbelebung stattfinden kann. Gesunde Dörfer und Ortschaften leben von innen!

Verantwortung statt Hass und Missgunst Während für andere Hass und Missgunst die Reaktion auf Flüchtlinge und Migranten sind, möchte ich meine christlichen Werte nicht nur scheinheilig für mich beanspruchen. Ich möchte sie leben und meinen eigenen Kindern und unseren zwei Pflegekindern ein Vorbild sein. Ich übernehme Verantwortung und im Bundestag möchte ich eine anständige Alternative sein – keine extrem-populistische!

Das Ehrenamt. Dienst an der Gemeinschaft! Das Ehrenamt liegt mir im Blut. Ob Blasmusik, Bürgerverein, das Wiederaufbauprojekt für Nepal nach dem großen Erdbeben, oder halt im Stadtrat und Kreistag. Tagtäglich engagiere ich mich – wie viele andere Menschen auch – für die Allgemeinheit. Ich erlebe es in meinen eigenen Vereinsprojekten, dass wir durch veraltete Gesetze, durch Bürokratie und fehlende Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem behindert werden. Fördern wir das Ehrenamt und behindern wir es nicht noch zusätzlich!

Selbstbestimmte Landwirte statt Massenproduktion Als Landwirt sehe ich, dass unsere familiengeführten Bauernhöfe zwar von der Politik „hofiert“ werden, sie aber in einem System der Massenproduktion und der Dumping-Preise gefangen werden. Das ist Scheinpolitik für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum! Ich erlebe es am eigenen Leib, dass die Weiterentwicklung meines Betriebes seit zwei Jahren durch behördliche Fehlentscheidungen behindert wird. Mein Ziel ist, dass Landwirte ihre Höfe selbstbestimmt weiterführen können. Landwirtschaft 3.0!

Regenerative Energie ohne Ausnahmen! Ich frage mich immer: Warum brauchen wir Megastromtrassen für Kohlestrom quer durch Deutschland, wenn unsere Energieversorgung auch erneuerbar und dezentral sein kann? Mit meinen Erfahrungen beim Betrieb meiner Nahwärmenetze auf Biomassebasis, meinem PV-Strom, der Batteriespeicherung und diversen Einsparmaßnahmen kann ich aktiv zeigen: eine intelligente Energieversorgung ohne Trassenwahn und Atomstrom funktioniert!

Glasfaser an jedes Haus! In 10 Jahren werden wir darüber lachen, dass wir uns überhaupt die Frage gestellt haben, ob Glasfaseranschlüsse bis zum Haus notwendig seien, ob eine vollumfassende Online-Verwaltung möglich ist oder ob wir die Digitalisierung in den Schulen brauchen. Wir müssen bei unseren Entscheidungen in die Zukunft schauen, sonst lässt sich Deutschland international abhängen. Der Bürger erwartet zurecht politische Entscheidungen zum Erhalt der Zukunftsfähigkeit des Landes.

Entwicklungshilfe ist kein Luxus! Es ist kein Luxus, sogenannte „Entwicklungshilfe“ zu leisten! Es ist bittere Notwendigkeit – für die Betroffenen in der Welt ebenso wie für uns. Die Bekämpfung von Hunger, Unterversorgung, Kinderarbeit, und Ausbeutung ist die Grundlage für eine gerechte Welt und eine wirksame Maßnahme gegen Flüchtlingsbewegungen. Wenn vor Ort eine Grundversorgung an Bildung und Gesundheitsvorsorge zur Verfügung steht, haben die Menschen dort eine Perspektive. Wenn ihnen diese genommen wird, kommen sie zu uns.

Konzentrieren wir uns aufs Wesentliche Die aktuelle Politik verspielt das Vertrauen von uns allen! Das liegt in meinen Augen daran, dass der Fokus auf kleinen Randthemen liegt als auf dem großen Ganzen. Es werden lieber die Brandschutzvorschriften eines Krankenhauses verschärft als Krankenhauskeime zu bekämpfen. Wir reden über eine Maut und die Privatisierung der Autobahnen, bekommen es aber nicht hin, unnötige Verkehrstote zu vermeiden. Wir reden jahrelang über die Gurkenkrümmung, können aber keine Lösungen im Verbraucherschutz oder der Digitalisierung vorweisen. Konzentrieren wir uns aufs Wesentliche!

Frische Ideen durch personellen Wechsel Ich glaube, dass personelle Änderungen auch frische Ideen mit sich bringen. Das gilt auch für die Politik. Wir brauchen mehr personellen Wechsel in den Fraktionen und den Entscheidungspositionen im politischen Betrieb. Dann kommt frischer Wind rein. FW = Frischer Wind.