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Lencke Wischhusen
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Frage an Lencke Wischhusen von Herwig L. bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

1. Welche Schwerpunkte setzen Sie, um Bremen voranzubringen in Ihrer Arbeit als zukünftiges Mitglied des Bundestages?
2. Welche Position werden Sie in der Flüchtlingsfrage vertreten?
3. Welche Position werden Sie in der "Dieselfrage" vertreten?

Frage von Herwig L. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Woche 5 Tage

Sehr geehrter Herr L.,

vielen Dank für Ihre Fragen, die ich gerne beantworten möchte.

1. Ich möchte in Berlin Anwältin für die Bremer Interessen sein. Das sind aus meiner Sicht nicht unbedingt nur die Interessen rot-grüner Politik. Bremen hat ein Problem mit Langzeitarbeitslosigkeit. Aus meiner Sicht sind die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Bremen nicht erfolgreich. Neben einer guten Wirtschaftspolitik vor Ort, die auch von guten Rahmenbedingungen auf Bundesebene profitiert, brauchen wir einen anderen Umgang mit Maßnahmen bei der Bundesagentur für Arbeit. Diese sind derzeit nur zufällig erfolgreich und brauchen einen neuen Impuls von der Politik.

2. Welche Positionen werden Sie in der Flüchtlingsfrage vertreten?
In der Flüchtlingsfrage vertrete ich die Positionen meiner Partei. Kriegsflüchtlinge und politisch Erfolgte brauchen aus meiner Sicht solange Schutz, bis die Gefahr vorüber ist. Insbesondere für Kriegsflüchtlinge wollen wir mit dem humanitären Schutz eine einfache Möglichkeit schaffen, bei uns temporär Zuflucht zu finden. Alle anderen, die aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen, wollen wir über ein modernes Einwanderungsrecht die Möglichkeit geben, legal bei uns einzuwandern. Dabei ist aber klar, dass wir die Kriterien, die Gewichtung der einzelnen Kriterien und auch die Anzahl der Einwanderer festlegen.

3. Welche Positionen werden Sie in der Dieselfrage vertreten?
Ich fordere von der deutschen Automobilwirtschaft Aufklärung und eine angemessene Entschädigung oder Ersatzleistung für die Betroffenen. Es darf in keinem Fall dazu kommen, dass die Betroffenen oder der Steuerzahler für den Betrug haften. Das heißt für mich auch, dass es nicht zu Dieselverboten in den Städten kommen darf. Das trifft die Dieselfahrer noch härter und kommt einer Enteignung durch den Staat gleich.

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