Dr. Krzysztof Malowaniec

| Kandidat EU
Dr. Krzysztof Malowaniec
© Krzysztof Malowaniec
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Jahrgang
1955
Wohnort
Stein bei Nürnberg
Berufliche Qualifikation
Diplom-Informatiker (PL)
Ausgeübte Tätigkeit
IT Research
Liste
Bundesliste, Platz 18
Parlament
EU

EU

Der Austritt eines Mitgliedstaates aus der EU soll erschwert werden.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Die EU muss sicherstellen, dass in Seenot geratene Menschen geborgen werden und europäische Häfen anlaufen dürfen.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Es soll eine Mindesthürde für den Einzug ins Europaparlament geben (Sperrklausel).
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Die EU muss die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele in zukünftige Handelsabkommen integrieren.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Sozialleistungen vom deutschen Staat sollten nur Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft erhalten.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Die EU soll eine Steuer auf alle Finanzaktivitäten einführen (Finanztransaktionssteuer).
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Die EU soll in den nächsten 20 Jahren keine neuen Mitgliedstaaten aufnehmen.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Das Europäische Parlament soll künftig Gesetze einbringen können.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr für die europäische Außen- und Wirtschaftspolitik.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Innerhalb der EU sollen alle Arbeitgeber ohne Einschränkung Arbeitnehmer*innen suchen dürfen.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
EU-Subventionen soll es nur für nachhaltige Landwirtschaft geben.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Es soll keine einheitlichen europäischen Sozialstandards geben.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
In der Sicherheitspolitik sollen Entscheidungen nicht mehr an Einstimmigkeit gebunden sein.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Die Listen für die EU-Wahlen sollen zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestehen.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Ein EU-weites Verbot von Einwegplastik ist nicht zielführend.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Auf EU-Ebene soll es eine Digitalsteuer für Konzerne wie Google oder Amazon geben.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Zur Vermeidung von innereuropäischem Flugverkehr soll die EU in ein schnelles, europaweites Eisenbahnnetzwerk investieren.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Die automatisierte Prüfung von Inhalten beim Hochladen ist ein verhältnismäßiges Werkzeug, um Urheberrechtsverletzungen im Internet zu verhindern.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab
Alle EU-Abgeordneten müssen ihre Lobby-Aktivitäten öffentlich dokumentieren.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Es ist richtig, dass westeuropäische Staaten Gas über eine Ostsee-Pipeline direkt von Russland beziehen (Nord Stream 2).
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Europäische Unternehmen sollen bei öffentlichen Ausschreibungen Vorrang haben.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Stimme zu
Zum 18. Geburtstag sollen alle EU-Bürger*innen ein kostenloses Interrailticket erhalten.
Position von Dr. Krzysztof Malowaniec: Lehne ab

Die politischen Ziele von Dr. Krzysztof Malowaniec

Zu den wichtigsten Forderungen der ÖDP, für die auch ich mich einsetze, gehören:

  1. Firmen-Spenden an Parteien europaweit verbieten.
  2. Erarbeitung und Umsetzung eines gemeinsamen EU-Asyl- und Migrationskonzepts, Möglichkeit zur Asylantragstellung in allen Auslandsvertretungen der EU-Staaten.
  3. EU-Wirtschaftspolitik ohne Wachstumswahn – Mensch vor Profit.

Vgl. unten Link [4] Flugblatt zur EU-Wahl mit ÖDP-Forderungen.

 

==(1.)== Firmen-Spenden an Parteien europaweit verbieten.

"Weniger Spendensumpf ist mehr Transparenz" steht auf meinem Europawahlplakat, weil ich für Lobbyismus ohne Unternehmens-Spenden an Parteien und daher für generelles europaweites Verbot der Firmen-Spenden an Parteien bin. Den parlamentarischen Volksvertreter wird immer wieder vorgeworfen, dass sie mehr im Sinne der Spendengeber aus der Wirtschaft als im Interesse der Wähler agieren. Um diese Vorwürfe zu entkräften und von übermäßigen Wirtschaftseinflüssen unabhängig zu bleiben, müssten Parteien auf Unternehmens-Spenden verzichten, so wie ÖDP, die zu den wenigen Parteien gehört, welche keine Spenden von juristischen Personen annehmen.

Es erscheint zwar sinnvoll, bei der Gesetzgebung die Interessenverbende (sog. Lobbyorganisationen) der betroffenen Wirtschaftszweige einzubeziehen und sogar an der Formulierung der Gesetzestexte zu beteiligen. Damit verspricht man sich, dass die Gesetze praxistauglich werden und keine unnötige Hindernisse enthalten. Aber wie kann man vorbeugen, dass Lobbyvertreter die Gesetze zum Nachteil des Gemeinwohls beeinflussen. Beispielsweise die mehrjährige Weltwirtschaftskrise 2008 wurde durch die Deregulierung der Bankgesetze ausgelöst, was durch die Finanzlobby vorangetrieben worden ist. Ohne Parteispenden wird es den Lobbyorganisationen viel schwieriger die Gesetzgebung so zu beeinflussen.

 

==(2.)== Erarbeitung und Umsetzung eines gemeinsamen EU-Asyl- und Migrationskonzepts, Möglichkeit zur Asylantragstellung in allen Auslandsvertretungen der EU-Staaten.

Migration ist bekannterweise Mutter alle selbstgemachten Probleme der Großen Koalition. Die deutsche GroKo-Regierung hat die europaweite Flüchtlingskrise 2015 ausgelöst, als sie (angeblich wegen drohenden humanitären Katastrophe) weit über 100.000 Flüchtlinge (die griechische Grenze zu Fuß überschritten und in den Länder entlang der Balkanroute steckengeblieben sind) nach Deutschland durchwinken lies, und zwar ohne Rücksprache mit EU-Partner und ohne wirksamen Personen- und Passkontrolle. Zur Katastrophe kam erst später, als es sich unter den Flüchtlingen herumsprach und Hunderttausende sich auf den Weg machten, so dass bis Ende 2015 in Deutschland 1 Mio. Flüchtlinge registriert wurden und das in der Silvesternacht 2015 in Köln von einigen kriminellen Migranten unartig gefeiter wurde.

Die GroKo-Parteien, welche bei der Flüchtlingskrise 2015 versagten, haben bis heute mit den Verantwortlichen nicht abgerechnet und keine überzeugende Ausweg-Lösungen für die andauernde Flüchtlingskrise vorgelegt. Sie mussten es auch nicht, weil sie in der Bundestagswahl 2017 wiedergewählt worden sind. Daher wird vom ÖDP Bundesarbeitskreis Asyl und Integration ein eigenes Konzept erarbeitet, welche von einer Seite einen EU-Flüchtlingsfonds zur Finanzierung der Geflüchteten und Entlastung der Sozialsysteme einzelnen EU-Staaten vorsieht und von der anderen Seite neben den notwendigen menschenwürdigen Abschiebungen mehr Fördermöglichkeiten zur freiwilligen Rückkehr fordert. Unten unter dem Link [8] können sie das ÖDP-Konzept mit den Programmen anderen Parteien vergleichen.

 

==(3.)== EU-Wirtschaftspolitik ohne Wachstumswahn – Mensch vor Profit.

Aufgrund ihrer auf Wachstum ausgerichteten neoliberalen Wirtschaftspolitik steht EU vor einer Zerreißprobe. Ärmere südeuropäischen Länder mit steigender Staatsverschuldung, zweistelligen Arbeitslosenquoten, Jugendarbeitslosigkeit über 30% können im Wirtschaftswettbewerb mit Nordeuropa nicht mithalten. Reiche nordeuropäischen EU-Länder haben zwar boomende Wirtschaft mit beinah Vollbeschäftigung, aber es wird durch den wachsenden Niedriglohnsektor erkauft, in dem "arm trotz Arbeit" fliesend in die "Altersarmut" übergehen. Durch steigende Unzufriedenheit werden dort Stimmen laut, die EU zu verlassen. Das kann aber die Lage eines reichen Aussteigerlandes nicht verbessern, sondern Infolge der Trennung vom EU-Binenmarkt sogar drastisch verschlechtern, wes die jüngste Debatte um den Brexit zeigt.

Die ÖDP meldet nicht nur berechtigte Kritik an diesen Zuständen, sondern hat auch konstruktive Änderungsvorschläge, welche die Ausrichtung der EU-Wirtschaftspolitik auf den Prinzip "Mensch vor Profit" fordern. Siehe dazu unten den Link [3] ÖDP Europawahlprogramm 2019 und den Link [5] Buch vom ÖDP Abgeordneten im EU-Parlament Herrn Prof. Dr. Klaus Buchner "Diktatur der Märkte: Aufbruch in die sozio-ökologische Wende", erschienen 2018. Die im Buchinhaltsverzeichnis kursiv gekennzeichneten Kapitel enthalten entsprechende Anregungen, welche im Volltext des Buches auf grau unterlegten Seiten gedruckt worden sind, vgl. unten den Link [6] Leseprobe.

Über Dr. Krzysztof Malowaniec

Aufgestellt aus dem Landesverband Bayern / Kreisverband Nürnberg-Fürth-Stein.

Ursprünglich komme ich aus Polen, bin 1955 in Warschau geboren, habe dort Diplom-Informatiker studiert und später an der Warschauer Universität als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet. Nach dem von den Kommunisten 1981 in ganz Polen verhängten Ausnahmezustand (sog. Kriegsrecht) war ich weiterhin im Untergrund bei der damals verbotenen Gewerkschaft "Solidarność" aktiv.

Schließlich bin ich 1982 in die Bundesrepublik geflüchtet. An der Universität Saarbrücken habe ich einen einjährigen Deutschkurs absolviert und meine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter fortgesetzt. Schließlich habe ich den Doktortitel in Informatik erhalten und kam 1991 nach Nürnberg zu einem größeren IT-Unternehmen, in dem ich bis heute beschäftigt bin.

Als ehemaliger Flüchtling und relativ gut integrierter Migrant engagiere ich mich im ÖDP Bundesarbeitskreis Asyl und Integration, wo wir u.a. an der Erarbeitung eines gemeinsamen EU-Asyl- und Migrationskonzepts der ÖDP mitwirken. Unten unter dem Link [8] können sie das ÖDP-Konzept mit den Programmen anderen Parteien vergleichen.

Die ÖDP ist für mich eine Kleinpartei von Enthusiasten, die den Mut haben, über Lösungen für Übermorgen zu diskutieren, welche von manchen anderen Parteien überhaupt noch nicht nachgedacht wurden. Die ÖDP wurde 1982 gegründet und hat als eine ihrer ersten Zielen den damals für andere Parteien unvorstellbare, aber jetzt bereits vollzogene Atomenergieausstieg gefordert. Zu den neusten Beispielen gehört der von der ÖDP ausgearbeitete Gesetzentwurf für das erfolgreiche bayerische Volksbegehren Artenvielfalt "Rettet die Bienen!" (vgl. unten unter dem Link [9] Internetseite des Volksbegehren). Ich sehe den Auftrag von ÖDP "das Salz der Erde" zu sein, welches den Einheitsbrei der etablierten politischen Parteien einigermaßen genießbar machen kann.

Als ÖDP-Parteisoldat nahm ich an folgenden Kampagnen teil:

  • 26.05.2019 Europawahlkampagne als EU-Parlamentskandidat (Listenplatz 18)
  • 2018/2019 Bayerisches Volksbegehren "Artenvielfalt – Rettet die Bienen" im Lokalen Aktionsbündnis Fürth
  • 14.10.2018 Wahlkampagne zum Bayerischen Landtag als Direktkandidat im Stimmkreis Fürth-Stadt
  • 2017/2018 Bayerisches Volksbegehren "Betonflut Eindämmen" im Lokalen Aktionsbündnis Fürth

 

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Frage: Wenn es künftig um das Überspringen der 5 %-Hürde im Bund oder den Ländern geht ... würden Sie ein Bündnis aus "kleinen" Parteien befürworten, wenn: (...)

Von: Tüagure Mvrgubss

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