Gegenfinanzierung: Warum werden erarbeitete Einkommen stärker belastet, große Vermögen aber gar nicht?
Die Entlastung im Programm vom 2. Juli 2026 wird jedoch ausdrücklich über eine Anpassung der sogenannten Reichensteuer gegenfinanziert: 45 Prozent ab 250.000 Euro, 47 Prozent ab 280.000 Euro. Das ist eine Steuererhöhung – und sie trifft Einkommen, das durch Arbeit erzielt wird, etwa von Fachärztinnen oder Ingenieuren. Wer über sehr großes Vermögen verfügt, daraus aber kein entsprechendes Gehalt bezieht, bleibt unberührt.
Meine Fragen:
• Nach welchem Maßstab gilt eine Mehrbelastung erarbeiteter Einkommen als vertretbar, ein Beitrag sehr großer Vermögen aber nicht?
• Wie passt die Aussage, Einnahmen sollten durch Wachstum statt Steuererhöhungen entstehen, zur Gegenfinanzierung des eigenen Pakets?
Mit freundlichen Grüßen
H.

