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Kathrin Michel
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Frage von Maria W. •

Sehr geehrte Frau M., wie stehen Sie zu den Kürzungen u. geplanter Budgetierung f. Psychotherapie, dem damit verbunden Abbau von Psychotherapieplätzen - der weiter ansteigenden Not in der Gesellsch.

Bereits heute suchen und warten Patient*innen teils über ein Jahr auf einen Therapieplatz, im Kinder- und Jugendbereich ist die Lage deutlich drastischer. Ich kann dies rückmelden, da ich selbst in diesem Bereich tätig bin.

Ihre Zustimmung zum geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wird mindestens indirekt diesen Zustand verschärfen und vielen ambulanten Praxen die Existenzgrundlage entziehen.

Perspektivisch wird die ambulante Psychotherapie somit aus der kassenärztlichen Versorgung gedrängt.

Seit Monaten wird bereits darüber von Psychotherapeut*innen wie Betroffenen aufgeklärt.

Empfehlungen dazu: https://psy-cast.org/warum-psychotherapeutinnen-gerade-wuetend-sind-und-alle-es-sein-sollten/

https://psy-cast.org/was-es-uns-kostet-an-psychotherapie-zu-sparen/

Selbst ökonomisch betrachtet, ist dieses Gesetz langfristig kaum kostensparend, da psychische Erkrankungen zu vielen Fehlzeiten führen, mehr Krankengeld ausgezahlt werden muss etc.

Helfen Sie mit dies zu verhindern.

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