Wie ist Ihre Position zur geplanten Gesundheitsreform und den Honorarkürzungen für Psychotherapie?
Sehr geehrter Herr Lausch,
Ich bin Psychotherapeutin in Holzkirchen (Verhaltenstherapie für Kinder, jugendliche und erwachsene) und auch in der Aus- und Weiterbildung tätig. Ich behandle vor allem
Menschen mit Traumafolgestörungen, Mütter mit postpartaler Depression und Menschen mit ADHS. Ich liebe meinen Job, da er einerseits sinnvoll ist, mir andererseits die Flexibilität ermöglicht, drei Kinder großzuziehen. Ich habe große Sorge, wie sich die bereits erfolgten Honorarkürzungen und die geplanten Reformen auf die Wirtschaftlichkeit meiner Praxis auswirken und damit auf die Versorgung von Menschen in Krisen im Landkreis.
Wie ist Ihre Position dazu?
Herzliche Grüße
Patricia K.
Die geplante Reform ist abzulehnen. Gerade Kürzungen bei der Psychotherapie würden sich negativ auf die Versorgung der Patienten auswirken. Es ist die Zahl der Krankenkassen auf jeweils 1 pro Bundesland zu verringern und alle Bürger werden ausnahmslos Pflichtmitglied. Bisher Privatversicherte können bei Bedarf gerne eine Zusatzversicherung abschließen. Beste Grüße.

