Jorgo Chatzimarkakis
FDP
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Frage von Fvzba E. Zrvre an Jorgo Chatzimarkakis bezüglich Finanzen

# Finanzen 06. Feb. 2014 - 12:19

Sehr geehrter Herr Chatzimarkakis,

laut Ihrem Wikipedia-Eintrag wollen Sie nicht mehr für die FDP antreten, überlegen sogar für die Demokratische Linke in Griechenland anzutreten.
Ich sende den Link zur Seite mit:

http://de.wikipedia.org/wiki/Jorgo_Chatzimarkakis

Stimmt es, dass es solche Überlegungen bei Ihnen gibt und warum?
Kann man seine politische Grundeinstellung planen? Bis zum Ende der Wahlperiode Liberaler, dann Linker?
Sie gehören bisher einer Partei an, die ich als neoliberal empfinde und deren Ideologien m.E. die Krise in Europa mitgefördert hat.

Es gibt laut diesem Bericht viel privates Vermögen in den Euro-Krisenstaaten:

http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/mehr-rente-weniger...

Warum soll der deutsche Steuerzahler, der kleine Mann in Deutschland dann für griechische Schulden einspringen, wenn es dort Reiche gibt, die man höher besteuern könnte usw.?

Sie wollen laut Bild den Krisenstaaten über 100 Mrd. Euro aus deutschen Steurmittel schenken:

http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/fdp-politiker-will-...

Ist das richtig?

Mit freundlichen Grüßen
Simon R. Meier

Von: Fvzba E. Zrvre

Antwort von Jorgo Chatzimarkakis (FDP)

Sehr geehrter Herr Meier,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Die Information im Eintrag auf „Wikipedia“ ist nicht korrekt, ich kandidiere nicht für die Demokratische Linke bei den Europawahlen. Ich habe eine Bürgerplattform gegründet, die Griechenland mit alten hellenischen Werten erneuern möchte. Erst kürzlich berichtete "Die Welt" über die Gründung meiner neuen Partei. Den kompletten Artikel können Sie unter folgendem Link einsehen: http://www.welt.de/politik/ausland/article124224473/Wie-Chatzimarkakis-G... . Ich tue dies, weil mir das am Herzen liegt. Ich bin einst wegen Hans-Dietrich Genscher in die FDP eingetreten, der mich mit seinem pro-europäischen Liberalismus überzeugt hat. Ich bin kein Neo-Liberaler, sondern stand immer für einen ganzheitlichen Liberalismus, der Menschen Lebenschancen geben möchte.

Zur Frage des privaten Vermögens: Diese Statistiken muss man immer auch im Kontext sehen. Im Süden Europas haben viele Menschen Wohneigentum, in dem sie selbst wohnen. Zudem sind beispielsweise in Griechenland auch die Haushalte erheblich größer.

Mit dem Zitat in der BILD wollte ich deutlich machen, dass Deutschland bisher indirekt durch die Euro-Krise durchaus gut gefahren ist. Um ein geeintes Europa voranzutreiben, braucht es einen Integrationsmotor. Dies könnte Deutschland als stärkste Wirtschaftskraft sein.

Mit freundlichen Grüßen

Jorgo Chatzimarkakis