Jorgo Chatzimarkakis
FDP
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Frage von Gubznf Terorafgrva an Jorgo Chatzimarkakis bezüglich Verbraucherschutz

# Verbraucherschutz 20. Mai. 2013 - 13:05

Sehr geehrter Herr Chatzismarkakis,

viele Bürger werden Tag für Tag von Spam-Mails zugemüllt. Einige der Absender tauchen immer wieder und auch in verschiedenen Foren auf, in denen sich die User über den Spam beschweren. Fax - Spam kann man bei der Netzagentur anzeigen, die sperrt dann die Absender - Nummer. Was tut die Politik, um Spamer wie Ruby Palace, Potenzmittel- Versender und ähnliches zu bekämpfen? Warum ist es nicht möglich, solche Versender bei der denic oder übergeordneten Institutionen anzuzeigen?

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Grebenstein

Von: Gubznf Terorafgrva

Antwort von Jorgo Chatzimarkakis (FDP)

Sehr geehrter Herr Grebenstein,

vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage!

"SPAM" ist in der Tat ärgerlich, überflüssig und kann sogar Kosten verursachen.

Die Politik ist aber nicht untätig geblieben. Bereits 2007 hat der Bundestag das Telemediengesetz angepasst.

In Bezug auf Ihre Frage, warum es nicht möglich sei, Versender anzuzeigen, so würde ich Sie gerne an die Internetbeschwerdestelle hinwiesen:

http://www.internet-beschwerdestelle.de/

Das Internet stellt uns aber angesichts des grenzüberschreitenden Charakters vor eine besondere Aufgabe: da viele Spam-Emails aus dem Ausland kommen, mitunter auch aus dem außereuropäischen Raum, ist der beste Schutz ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Emailadresse.

Mehr Fragen rund um das Thema beantwortet die Verbraucherschutzzentrale im Saarland, aber auch in Ihrem eigenen Bundesland: http://www.vz-saar.de/spam

Mit freundlichen Grüßen

Jorgo Chatzimarkakis