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Johannes Steiniger
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Frage von Martin K. •

Zukunft Photovoltaik- und Wärmepumpenförderung

Sehr geehrter Herr Steiniger,

in Freinsheim lebend nutze ich eine eigene Photovoltaikanlage. Immer wieder sprechen mich Nachbarn darauf an und bisher kann ich nur Positives berichten. Schon mehrere Nachbarn konnte ich dazu bewegen, selbst aktiv zu werden.

Nicht zuletzt zur Vermeidung von CO2 im Bereich Wohnen kann die eigene Photovoltaikanlage zum Betrieb einer Wärmepumpe weitere Vorteile bieten.

Angesichts der publik werdenden Pläne der Wirtschaftsministerin, sehe ich den ländlichen Raum benachteiligt, wenn die derzeitige Förderpraxis für "hauseigene" Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen gekürzt werden. Gerade hier im ländlichen Raum besteht die Möglichkeit, Bürger zu Beteiligten zu machen. Dies sollte genutzt werden. Nicht zuletzt, um D von Autokraten in Ost und West unabhängiger zu machen. Es wäre schade und zum Nachteil der Bürger auf dem Land, wenn die Einspeisevergütung für kleine Anlagen wegfällt. Wie stehen Sie dazu?

Mit freundlichen Grüßen
Martin K.

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Sehr geehrter Herr K.,

die Förderung der Photovoltaik, besonders der kleinen privaten Anlagen ist eine Erfolgsgeschichte. Es freut mich, dass auch Sie positive Erfahrungen gemacht haben. In unserer Region ist PV die wohl am besten geeignete erneuerbare Energiequelle.

Mittlerweile ist zum Beispiel durch Stecker-Solaranlagen die Technologie für jeden erschwinglich. Andere Strom- und Wärmequellen werden durch die steigende Preise - auch für CO2-Abgaben - immer teurer. Deshalb lohnt sich die Stromerzeugung aus PV aus sich heraus und es braucht in naher Zukunft keine zusätzliche staatliche Förderung über Einspeisevergütungen mehr. Das ist ein echter Meilenstein und Grund zur Freude!

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Steiniger, MdB

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