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Jochen Haußmann
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Frage von Christian B. •

Betreff:
Homöopathie und Heilpraktiker: Ihre Position vor der Wahl am 8. März

Frage:
Die FDP hat sich in einem gesundheitspolitischen Positionspapier zur Rolle der Homöopathie und des Heilpraktikerberufs geäußert. Wie positionieren Sie sich hierzu konkret vor der Landtagswahl am 8. März in Baden-Württemberg – und welche parlamentarischen oder politischen Initiativen haben Sie oder Ihre Fraktion in diesem Zusammenhang ergriffen oder geplant? Auf welche fachlichen, wissenschaftlichen oder ordnungspolitischen Grundlagen stützen Sie Ihre Haltung? MfG und danke für Ihre Antwort, Christian B., Blogger, Homoeopathiewatchblog.de

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Antwort von FDP

Sehr geehrter Herr B.,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Die FDP-Landtagsfraktion hatte dazu wie von Ihnen angesprochen das beigefügte Positionspapier beschlossen https://fdp-landtag-bw.de/homoeopathie/

Daraus können Sie unsere Positionierung entnehmen. Darüber hinaus stehen wir mit Fachverbänden und Herstellern im Austausch. 

Vor allem in Baden-Württemberg gibt es einige Institutionen, die sich mit der wissenschaftlichen Beforschung und der Beratung zur Komplementärmedizin befassen: 

  • Kompetenznetz Integrative Medizin (kurz: KIM): „Das Kompetenznetz Integrative Medizin Baden-Württemberg (KIM) vereinigt die ärztliche, pflegerische, therapeutische und wissenschaftliche Expertise der beteiligten Kliniken, ambulanten Netze und wissenschaftlichen Institute im Bereich der Integrativen Medizin und Pflege. Gemeinsam arbeiten wir an der Entwicklung, Implementierung und Evaluation integrativer Behandlungskonzepte. Unsere Vision: Ein stetig wachsendes Netz, das für Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit Integrativer Medizin steht.“
    • Lehrstuhl in Tübingen, Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin: Hierbei geht es zwar nicht ausschließlich um Beforschung der Homöopathie – diese ist aber Tei der Integrativen Medizin und kann zukünftig am Lehrstuhl beforscht werden
    • CCC-Integrativ: Beratungsangebot für komplementäre Pflege und Medizin am Comprehensive Cancer Center Tübingen-Stuttgart - Tumorzentrum am Universitätsklinikum Tübingen: Beratung zu Komplementärmedizin als Ergänzung zur konventionellen Behandlung insbesondere zur Linderung der Nebenwirkungen einer Chemo-Therapie. 

In Baden-Württemberg ist Komplementärmedizin tief verankert – sowohl in der Forschung als auch im medizinischen Alltag (Ärztliche Versorgung, Pflege).

Freundliche Grüße
Jochen Haußmann

 

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