Wie schützen Sie BürgerInnen in Zukunft vor dem enormen Missbrauchspotenzial von Palantir und KI-Lösungen?
Sehr geehrter Herr Herrmann,
danke für Ihre ausführliche Antwort vom 8.1.2026. Ein aktueller Bericht der ZEIT thematisiert neben der Thematik des Datenabflusses vor allem die Gefahr der massenhaft erhobenen und mit KI-analysierten Daten durch die Überwachungssoftware Palantir (https://www.zeit.de/digital/internet/2026-01/datenschutz-ice-palantir-newsletter-kuenstliche-intelligenz). Es steht zu befürchten, dass höchst sensible Daten (Gesichter, Steuerdaten, Bewegungsprofile) in großem Ausmaß von KI-Agenten beinahe in Echtzeit bearbeitet und ausgewertet werden.
Wie können Sie als Innenminister garantieren, dass in einer Welt, in der Cyberangriffe zur Regel geworden sind, ein böswilliger Datenabfluss verhindert wird?
Wie soll die Kontrolle von unzähligen KI-Datensätzen gelingen?
Wie werden - mit Blick in die USA - die Daten vor dem Zugriff etwaiger zukünftiger autokratisch agierender extremistischen Regierungen geschützt, die sich möglicherweise nicht durch Gesetze gebunden sehen?

