Warum erleichtert Deutschland die Nutzung erneuerbaren Überschussstroms nicht durch eine Erweiterung des §13k EnWG?
Sehr geehrter Herr MdB Durz,
immer wenn zu viel Wind- oder Solarstrom im Netz ist, sinkt der Börsenpreis unter null. Statt diesen Überschuss-Strom in das immer öfter vorhandene und flexibelste Speichermedium zu schicken — die E-Auto-Batterie — wird er abgeregelt. Windräder werden ausgebremst, Solarparks gedrosselt. Die Rechnung dafür zahlen alle Stromkunden über die Netzentgelte.
Warum erleichtert Deutschland die Nutzung sonst abgeregelten Stroms nicht durch eine einfache Erweiterung des §13k EnWG?
Diese könnte z.B. so aussehen: „Wenn der Day-Ahead-Preis negativ ist, ruhen Steuern und preisunabhängige Aufschläge auf öffentliches Schnellladen automatisch — das Netzentgelt wird aus dem negativen Großhandelserlös über ein Verrechnungskonto gedeckt.“
Es gibt bereits eine entsprechende Petition, in der die Hintergründe erklärt werden: https://ladefreun.de/?ref=d1375e1f5ad5.
Was hindert uns an der Umsetzung dieses Vorschlags?
Beste Grüße
Florian G.
