Jahrgang
1946
Wohnort
Hamburg-Wandsbek
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Berufssoldat a.D.
Liste
Landesliste
Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Es muss endlich verlässliche und längerfristige Ruhe in der Schulpolitik herrschen mit leistungsorientierten Gymnasien und starken Stadtteilschulen, in denen Kernfächer ab der 8. Klasse auf den weiteren Bildungs- und Berufsweg vorbereiten.
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Darüberhinaus wollen wir in 5 Jahren 150 Mio. Euro in Forschung und Lehre investieren u. die dringend renovierungsbedürftigen Uni-Gebäude mit 1,2 Mill. Euro sanieren, um Hamburg zur führenden norddeutschen Wissensmetropole zu machen, verstärkt durch "Gründerzentren" v. Wissenschaft u. Wirtschaft.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
Volksabstimmungen sollten in einer parlamentarischen Demokratie sparsam angewendet werden, da sie sonst mittelfristig zu deren Aushöhlung führen. Bürgerbeteiligung sollte niedrigschwelliger sein, z. B. durch frühstmögliche u. umfassende Bürgerbeteiligung an Planungen u. Freiwilligenagenturen
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
Das würde nur noch mehr Bürokratie bedeuten, diese Kleinteiligkeit würde den Zusammenhalt unseres Stadtstaates bedrohen u. schwächen, auch bundesweit. Hamburg ist in seiner Form einzigartig, so sollte es bleiben!
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
Dies geht auf Kosten der Qualität d. gesamten Kinder-u. Jugendarbeit. HH ist in Westdeutschland Schlusslicht bei d. Betreuer-Kind-Relation im Krippenbereich. Die muss auf 1:4 verbessert u. frühkindliche Sprachförderung ab 4 eingeführt werden. Kürzungen b. d. offenen Jugendarbeit sind zurückzunehmen.
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Wirtschaften auf Kosten nachkommender Generationen muss ein Ende haben. Hierfür müssen bei Haushaltsmittel die richten Prioritäten gesetzt werden (s. z. B. Kitagebühren). Haushaltsüberschüsse gehören in Sonderfonds zur Schuldentilgung u. f. Zukunfstinvestitionen.
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
Die Reiterstaffel ist kein überflüssiger Luxus, sondern hat sich für d. Stadtstaat als spezielle Polizeieinheit für besondere Einsätze bewährt. Das Polizeiorchester ist für deren Mitglieder und für viele Hamburger eine geschätzte Tradition. Eine Metropole sollte sich dies leisten dürfen u. können.
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Position von Hans-Detlef Roock: Neutral
Vorrangig ist eine gerechte Verteilung auf alle Bundesländer, um allen Bedürftigen zu helfen. Unterkünfte sollten mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung gleichmäßig in d. Stadt eingerichtet, sorgfältig belegt u. betreut, b. Bedarf stärker gesichert werden. Das fördert auch d. bürgerl. Hilfsbereitschaft.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Außerdem werden wir pro Jahr 80 zusätzlliche Polizisten ausbilden und die Polizei besser ausstatten zur Überwachung von Kriminalitätsschwerpunkten. Das alles dient der Sicherheit aller Bürger. Sie haben ein Recht auf ein Leben ohne Furcht vor Straftaten und Gewalt.
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Wir stocken den BOD personell auf, um die zunehmende Verwahrlosung des öffentlichen Raums besser in den Griff zu bekommen. Wir starten eine Pflegeoffensive für Grünflächen, sorgen für Baum-Neupflanzungen u. werden gegen aggressives Betteln, Tringelage und Vermüllung vorgehen.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Das ist notwendig, da die personelle Ausstattung unzureichend ist, somit die Mitarbeiter stark belastet u. die Zeiträume von Tatzeitpunkt bis zu einer möglichen Verurteilung eines Straftäters oft viel zu lang sind.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Wir werden einen Masterplan "Kultur" entwickeln, Tarifsteigerungen bei allen Kultureinrichtungen ausgleichen, die Kulturtaxe zu 100 % für Kulturprojekte nutzen u. das Deutsche Hafenmuseum realisieren.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
Das ist schlichtweg nicht finanzierbar, der Öffentliche Nahverkehr wird bereits jetzt jährlich erheblich subventioniert. Die bereits gültigen Ermäßigungen für für sozial Bedürftige sind ausreichend und angemessen.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Olympia würde den Fokus weltweit auf Hamburg richten und so wichtige Impulse und positive "Nebeneffekte" für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt bewirken, von denen die gesamte Stadt profitieren würde.Parallel muss der Breitensport gefördert werden durch Ausbau u. Sanierung v. Vereinsanlagen.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
Das ist das falsche Mittel. Luftbelastung muss durch effektive Filter und alternative Antriebsstoffe bei Fahrzeugen u. Schiffen reduziert werden. Moderne Öffentl. Verkehrsmittel sowie intelligente Verkehrssteuerung gegen Staus müssen die Mobilität umweltfreundlich verbessern.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis steht in einem krassen Mißverhältnis. Sinnvoll und effektiv sind Ampelvorrangschaltung u. Fahrkartenautomaten an Haltestellen.
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Position von Hans-Detlef Roock: Neutral
Sowohl U-Bahn als auch Stadtbahn können gerade bislang vernachlässigte Stadtteile besser anbinden. Dies erhöht auch die Attraktivität des ÖPNV u. könnte zur Entlastung der Straßen beitragen.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Position von Hans-Detlef Roock: Stimme zu
Zu einem modernen, ideologiefreien Verkehrsmittelmix gehört das Auto gleichberechtigt dazu. Schon jetzt gibt es zu wenige Parkplätze. Flankierend werden wir die P&R-Gebühren abschaffen, um den Umstieg auf den ÖPNV zu fördern.
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
s.hierzu These 18, kein Verkersmittel sollte auf Kosten eines anderen bevorzugt werden. Zu einem innovativen Mobilitätsmix gehören (Leih-)Rad, (Leih-)Auto u. ÖPNV, ordentliche Straßen u. Fuß- und Radwege und die Möglichkeit des Bürgers, seines frei zu wählen.
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Position von Hans-Detlef Roock: Neutral
Es ist zu gegebener Zeit abzuwägen, inwieweit das notwendig ist. Auch wenn der Hafen von herausragender Bedeutung ist, er ist nicht der einzige Impulsgeber der Wirtschaft, sichert nicht allein den Wohlstand. Hierfür brauchen wir Industrie- und Betriebsansiedlungen, u.a. im Hightechbereich.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
s. These 20, dennoch werden wir weiter in den Hafen und seine Infrastruktur investieren, damit er konkurrenzfähig bleibt.
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Hans-Detlef Roock: Lehne ab
Da der Senat nur die Rahmenbedingungen schafft, die Bautätigkeit aber z. größten Teil von Investoren getragen wird, muss der Senat entsprechende Anreize schaffen. Das sind zum Beispiel weniger überregulierende restriktive Vorgaben u. effektivere Förderrichtlinien.
Alle Fragen in der Übersicht

(...) 3. Welches Projekt im Bereich Bildung/Kultur liegt Ihnen besonders am Herzen? (...)

Von: Orawnzva Uneqref

Antwort von Hans-Detlef Roock
CDU

(...) Der Zustand der Hamburger Hochschullandschaft ist mittlerweile in Teilen katastrophal. Das gilt sowohl für die personelle Ausstattung und damit einhergehend für die wissenschaftliche Exzellenz als auch für die bauliche Substanz. (...)

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