Es kann und darf also nicht die Motivation eines Volksvertreters sein, der eigenen Klientel gefallen zu wollen. Er muss vielmehr auch den Mut haben, Sätze wie diesen auszusprechen: „Es gibt zu viele Studenten in Deutschland die nutzlose Dinge zu lange studieren, zu Tausenden ihr Studium ergebnislos abbrechen und die besser eine Lehre gemacht hätten.“
Ein langes Studium - v.a. in Studiengängen, für die es keinen ausreichenden Bedarf gibt - kann nicht per se das Recht auf ein hohes Gehalt begründen.
Es ist mir nicht erinnerlich, den Deutschlandfunk gegenüber anderen Sendern des ÖRR abweichend kritisiert oder die Forderung nach Abschaffung des Deutschlandfunks erhoben zu haben.
Auslandserfahrungen werden wiederum in den Kunstwissenschaften häufig als Einstellungsvoraussetzungen genannt, was die Absolventen zu Auslandstätigkeiten zwingt, selbst wenn sie in Deutschland arbeiten wollen.
Keineswegs sind diese Befunde und Spekulationen jedoch ein Anlass, aus eher taktischen Erwägungen heraus das Wahlprogramm anzupassen, um bei den Jungakademikern zu besseren Ergebnissen zu kommen
Jeder ist aufgefordert sich mit seiner Expertise zu beteiligen, aber nicht jeder ist - aus ganz unterschiedlichen Gründen – dafür zu gewinnen

