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Gertraud Goderbauer
CSU
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Frage von Michele Di L. •

Frage an Gertraud Goderbauer von Michele Di L. bezüglich Familie

Sehr geehrte Frau Goderbauer, ( hoffe sie verstehen mein Deutsch und das sie für mich Zeit fienden )

Sozial Schwache Famielien, vor allen die mit Kinder und Jugendlichen haben Sorgen....

1) Wie Helfen Sie uns mit den Drogen Problem?

wissen Sie das die Drogensüchtigen Bayernweit nicht wenige sind.... und das diese Jährlich Schwarzgelder Produzieren in Miliarden höhe?

...das sind unsere kinder! ...die uns dan Ironischer weise Miliarden an Steuer Gelder kosten um sie nach den Drogenkonsum zu Kurieren und zu Terapieren....

Fiendet dieses Katz und Maus spiel mal ein ende?

2) Alkohl
Gefärlicher als manch Drogen Frau Gertraud....
hir fängt das übel an...weil es legal ist, überal wird Werbung gemacht und man fiendet es überal.....

Die Altersbeschränkung wird einfach durch ein Volljährigen Einkeufer umgangen....

3) Kinderschänder

Kranke Menschen nemen sich das Recht, ein Kind oder Jugendlichen zu Entführen, es zu Misshandeln, Ihnen jedes bischen Mänschenwürde zu nehmen, um es anschlieslich zu Töten.....

Können wir hier auch das Schärfste Gesetz der Bundesrepublick haben ?

oder nehmen Sie Steuergelder in anspruch um diese Menschen zu Terapieren & Reabilisieren, damit Sie wieder neben uns auf ne Kirchbank sitzen können um die Heilige Messe zu Feiern?

Danke in Voraus

Michele

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Antwort von
CSU

Sehr geehrter Herr di Lione,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 24. September. Ich bitte Sie zu entschuldigen, dass ich erst jetzt dazu komme Ihnen zu antworten.
Bayern kämpft seit jeher gegen den Drogenkonsum. Wir haben in Bayern ein tragfähiges drogenpolitisches Fundament geschaffen aus Prävention, Repression und Hilfe. Es ist richtig, dass Therapien Geld Kosten, aber Schwerstabhängige brauchen unsere Hilfe, die selbstverständlich zentraler Bestandteil der bayerischen Suchthilfe ist. Bei aller notwendigen Hilfe sind wir aber weiterhin für eine Null Toleranz-Politik gegen illegale Drogen und Kriminelle. Gerade harte Strafen für Drogendealer sind hier unbedingt notwendig.
Beim Thema Alkohol geht es uns seit Jahren darum, den Missbrauch zu bekämpfen. Alkohol ist sowohl Genuss- als auch Suchtmittel. Gefährlich ist der Missbrauch, nicht der maßvolle Genuss. Gerade mit den Schulen, den Jugend- und Gesundheitsämtern, Einrichtungen der Suchthilfe und der Jugendarbeit findet eine enge Zusammenarbeit statt.
Unser Ziel ist es, dass alle Betroffenen künftig verstärkt darauf achten, dass Jugendliche nur im bestehenden rechtlichen Rahmen Zugang zu Alkohol erhalten und stets in der Lage sind, Alkohol kontrolliert zu konsumieren. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass eine Umgehung der Altersbeschränkung wirksam unterbunden werden muss. Es wird aber einer gemeinsamer Anstrengungen aller einschließlich der Öffentlichkeit bedürfen, um Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Alkoholmissbrauchs zu schützen. Auch die Eltern stehen hier in Verantwortung.
Was den dritten von Ihnen angesprochenen Punkt angeht, kann ich Ihre Haltung sehr gut verstehen. Allerdings ist das Sexualstrafrecht Aufgabe des Bundes. Damit kann Bayern kein eigenständiges Gesetz erlassen. Dennoch bemühen wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten hier Verbesserungen durchzusetzen. Erst Anfang September hat der Ministerrat in Bayern eine Bundesratsinitiative zur Verbesserung des strafrechtlichen Schutzes von Kindern beschlossen, in deren Rahmen vor allem die Strafmaße verschärft werden sollen sowie die derzeitige Gesetzeslücken bei der nachträglichen Sicherheitsverwahrung geschlossen werden sollen.

Mit freundlichen Grüßen
Gertraud Goderbauer