Unterstützen Sie das von führenden KI-Forschern unterzeichnete Superintelligence Statement, das einen Stopp der Entwicklung von Superintelligenz fordert?
Das Superintelligence Statement (superintelligence-statement.org) fordert einen Stopp der Entwicklung von künstlicher Superintelligenz, da die damit verbundenen Risiken derzeit nicht beherrschbar sind.
Das Statement wurde von über 125.000 Personen weltweit unterzeichnet. Zu den prominenten Unterstützern zählen führende, international anerkannte KI-Forscher wie Yoshua Bengio und Geoffrey Hinton, die als "Paten der KI" gelten. Diese Experten warnen öffentlich vor einem zweistelligen prozentualen Risiko des Aussterbens der Menschheit durch unkontrollierte Superintelligenz.
Angesichts dieser existenziellen Bedrohung argumentieren die Unterzeichner, dass eine internationale Verhandlung und ein bindendes Abkommen notwendig sind, um die Forschung zu kontrollieren.
“Banning powerful AI systems (say beyond the abilities of GPT-4) that are given autonomy and agency would be a good start.”
– Yoshua Bengio, meistzitierter lebender Wissenschaftler
Sehr geehrter Herr S.,
vielen Dank für Ihre Frage.
KI birgt enorme Chancen für unsere Gesellschaft. Gleichzeitig ist die Entwicklung von KI auch mit existentiellen Risiken verbunden. Daher ist es wichtig, dass sich die Politik vorausschauend mit dem Thema Superintelligenz auseinandersetzt und mögliche Gefahren begrenzt.
Der AI-Act der Europäischen Union ist dabei ein wichtiger Schritt und gilt international als Vorbild. In Deutschland kommt die Umsetzung jedoch nur langsam voran. Die Bundesregierung muss jetzt Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass KI hierzulande gut, sicher und im Sinne der Menschen entwickelt wird.
Neben klaren Regulierungen braucht es dazu auch mehr Forschung und eine stärkere demokratische Teilhabe. Wir setzen uns deshalb für die Gründung eines KI-Forschungszentrums ein, das Technikfolgenabschätzung und Innovtaionsförderung untersuchen soll. Ebenso wichtig sind eine gut informierte Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle. Dafür brauchen wir transparente Prüfverfahren, öffentliche Dokumentation und klare Informationsrechte für Betroffene.
Mit freundlichen Grüßen
Team Banaszak


