Fragen und Antworten

Frage an
Erich Utz
DIE LINKE

(...) wie erklären Sie sich persönlich den starken Zulauf rechter Parteien, deren Programm sich bereits nach oberflächlicher Studie als inkonsistent und gesellschaftsfeindlich herausstellt? Ist nationalsozialistisches Gedankengut wieder ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft, oder basiert dieser Zulauf viel mehr auf Resignation und Uninformiertheit? (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
13. September 2017

(...) Volksgesetzgebung heißt deshalb für mich und meine Partei: das Recht der Bürgerinnen und Bürger, sich an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Wir wollen weg von einer Zuschauerdemokratie hin zu einer Kultur der Beteiligung und des Dialogs. (...)

Frage an
Erich Utz
DIE LINKE

Frau Merkel hat längere Regierungserfahrung. Macron bemüht sich mit Trump sicherlich etwas "schlauer". Wie würden Sie (bzw. die Partei) mit dem amerikanischen Präsidenten in der Aussenpolitik umgehen?

Außenpolitik und internationale Beziehungen
05. September 2017

(...) vielen Dank für Ihre Frage zu außenpolitischen Themen. Ob längere oder kürzere Regierungserfahrung, letzlich kommt es ja auf das konkrete Handeln zu konkreten Themen an. Auch die "erfahrene" Kanzlerin Merkel steht für Rüstungsexporte und Auslandseinsätze. (...)

Frage an
Erich Utz
DIE LINKE

Hallo, mich würde interessieren welcher Teil des Wahlprogramms ihnen persönlich am meisten am Herz liegt. Wo würden Sie ihren Schwerpunkt sehen.

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
22. August 2017

(...) Atypische Arbeitsverhältnisse, wie Minijobs, sachgrundlose Befristungen, Schein- oder Soloselbständigkeit sowie missbräuchliche Arbeitnehmer(innen)überlassungen und Werkverträge müssen abgeschafft werden. Das unbefristete, sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsverhältnis muss wieder zum Normalfall werden, und Beschäftigte müssen von ihrer Arbeit ohne zwingende Nebenbeschäftigung oder Aufstockung dem landesüblichen Standard entsprechend leben und ggf. eine Familie versorgen können. (...)

Frage an
Erich Utz
DIE LINKE

Sehr geehrter Herr Utz,

Befürworten Sie die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens? Warum würden Sie es ablehnen und warum befürworten?

Danke vorab für ihre Antwort. MfG, Ubytre Yüggvpu

Soziale Sicherung
21. August 2017

(...) „Mehr soziale Gerechtigkeit“ heißt für DIE LINKE konkret: Umverteilung von oben nach unten, mindestens jedoch einen Stopp der bisherigen Umverteilung von unten nach oben. Außer dem BGE gibt es derzeit kein realistisches Konzept einer umfassenden Umverteilung der Einkommen: Das BGE garantiert ein existenzsicherndes Mindesteinkommen (zusätzlich zum Mindestlohn) und eine ausreichende Mindestrente (zusätzlich zu allen erworbenen Rentenansprüchen). (...)

Über Erich Utz

Ausgeübte Tätigkeit
Dozent in der Erwachsenenbildung
Berufliche Qualifikation
Jurist, Immobilienfachwirt, Mediator, Coach, Referent in der Erwachsenenbildung
Geburtsjahr
1959

Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: Altötting
Wahlkreis:
Altötting
Wahlkreisergebnis:
4,80 %
Wahlliste:
Landesliste Bayern
Listenposition:
18

Politische Ziele

Kein Mensch, ob jung, ob alt, ob mit oder ohne Behinderung, egal welcher Nationalität, einfach Niemand darf von Bildung ausgeschlossen sein. Bildung bestimmt den Verlauf des Lebens und damit Wohlstand und Lebensqualität. Ungebremstes profitorientiertes Wachstum wirkt dem entgegen. Technologischer Fortschritt und Arbeitsplätze müssen der Bevölkerung und Umwelt dienen und dürfen nicht als Gelddruckmaschine von Investoren missbraucht werden. Die Einkünfte aus Arbeit und Rente müssen dem Menschen ein schönes und würdevolles Leben ermöglichen. Dies erreichen wir mit einer gerechten Verteilung von Ressourcen und Finanzen, einer nachhaltigen Umweltpolitik und einer solidarischen und internationalen Friedensarbeit.

Kandidat Bayern Wahl 2013

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: München-Hadern
Wahlkreis:
München-Hadern
Wahlkreisergebnis:
2,60 %
Wahlliste:
Wahlkreisliste Oberbayern
Listenposition:
43

Politische Ziele

Umverteilung zugunsten der sozial Schwachen Keine Diskriminierung aufgrund nationaler und sozialer Herkunft Kostenlose und gute Bildung für Alle von der Kindheit bis zum hohen Alter Gute und gesunde Arbeit für Alle Gute bzw. ausreichende medizinische Versorgung ohne Zuzahlung Arbeitslohn, der zum lebenswerten Leben reicht