Elisabeth Wissel

| Kandidatin Berlin
Elisabeth Wissel
© DIE LINKE Berlin
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Berufliche Qualifikation
Magister Soziologie und Erziehungswissenschaften und Krankenschwester
Ausgeübte Tätigkeit
Krankenschwester
Wahlkreis

Wahlkreis : Tempelhof-Schöneberg WK 2

Wahlkreisergebnis: 12,3 %

Parlament
Berlin

Berlin

Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Volksbegehren sind für die Bürgerinnen und Bürger ein demokratisches Instrument der Mitbestimmung und sie müssen genauso wie ein Gesetz verbindlich sein.
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Lehne ab
Wir brauchen nicht mehr Überwachung, denn damit wird keine Straftat verhindert. Was wir brauchen sind genügend Polizeikräfte, die Streife laufen um ggf. einzugreifen (und nicht wegschauen, wie ich das an einem S-Bhf. schon erlebt habe).
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Es ist sinnvoll, wenn alle Kinder eine Kita besuchen können, nicht nur für die Kinder selbst, sondern auch für die Eltern, die berufstätig, oder auf Arbeitssuche sind. Kinder von Eltern mit geringem Einkommen dürfen nicht ausgeschlossen werden, damit die Chanchengleichheit gewahrt bleibt.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Misswirtschaft (und vielleicht Korruption?) wird sich auch zukünftig fortsetzen, wenn Manager für ihr Handeln oder Nichthandeln nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Lehne ab
Viele Proteste gab es wegen der A 100. Gewachsene Infrastruktur und Grünfläche wurde vernichtet, für einen Autobahnausbau, der nicht nötig ist.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Wir brauchen bezahlbare Wohnungen für Leistungsempfänger_innen und Menschen mit geringem und normalem Einkommen. Privates Bauen hat nur ein Ziel das der Rendite-Erwirtschaften mit möglichst vielen Eigentumswohnungen, das geht völlig am Bedarf vorbei. Städt. Wohnungsbauges. gehören zu 100% dem Land.
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Neutral
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Lehne ab
Nur auf öffentliche Unternehmen kann die Politik Einfluss nehmen, die Arbeitnehmer_innen vor Unterbezahlung und Aubeutung schützt. Garantiert wird Ausbildung, Frauengleichstellung, Quoten und (mögliche Quoten) für Langzeitarbeitslose (länger als ein Jahr).
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Jugendliche mit 16 Jahren haben durchaus die nötige Reife, um politisch zu entscheiden, welche Partei nach ihrer Meinung für das Land und die Bezirke wichtig ist.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Lehne ab
Die Umweltzone ist eine Regelung um mehr Schadstoffe in der Innenstadt zu vermeiden.
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Für Touristen gibt es reichlich Pensionen und Hotels in Berlin. Wohnungen werden für Mieterinnen und Mieter gebraucht.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Neutral
Parkplätze werden auch benötigt. Gerade in der Innenstadt ist es schwierig einen Parkplatz zu finden. Ich bin für den Ausbau von Radwegen, jedoch sollte versucht werden allen Verkehrsteilnehmer_innen gerecht zu werden.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Lehne ab
Wenn der Großflughafen BER erst mal fertig ist, dann reicht dieser. Die Flugpassagiere werden sich nicht verdoppeln. Außerdem haben wir noch die DB, die für das Klima allemal besser ist, als noch mehr Flugverkehr.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Jeder Mensch der hier lebt soll die Möglichkeit haben für seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen, anstatt von sozialen Leistungen abhängig zu sein. Verbote verhindern nur die Integration und Teilhabe, die für eine friedliche Gesellschaft notwendig ist.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Lehne ab
Die Hausbesetzung in der Rigaer Straße zeigt nur, dass es spekulativen Leerstand gab und immer noch gibt und dieser ist sozial unverantwortlich. Gebraucht werden mehr Jugendeinrichtungen und auch autonome Projekte (so viel Toleranz muss drin sein). Mit Härte baut man nur Fronten auf.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Neutral
Menschen die in die Oper gehen wollen haben in der Regel ein hohes Einkommen. Höhere Eintrittspreise machen keinen Opernbesucher arm. In anderen europ. Ländern werden höhere Eintrittsgelder verlangt als in Berlin. Gerfördert werden sollten eher bezirkl. kulturelle Einrichtungen.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Religion ist Privatsache. Der Ethikunterricht dagegen sollte für alle Schülerinnen und Schüler zur Pflicht werden. Dort werden Themen wie Menschenrechte, Demokratie, Toleranz und sonstige Werte für ein friedliches Zusammenleben behandelt.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Lehne ab
Für Chancengleichheit ist es besser mehr Gemeinschaftsschulen einzurichten, für ein gemeinsames Lernen von der Grundschule bis zum mittleren Schulabschluss oder bis zum Abitur.
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Elisabeth Wissel
Position von Elisabeth Wissel: Stimme zu

Die politischen Ziele von Elisabeth Wissel

DIE LINKE ist die einzig wirklich treibende Kraft für soziale Gerechtigkeit und wahrhaftige Demokratie. Anwohnerinnen und Anwohner sollen in wichtigen Entscheidungen in ihrem Wohnquartier gegen Verdrängung,Verdichtung und gegen Vernichtung von Grünflächen mitbestimmen können. Das Tempelhofer Feld muss von Bebauung frei bleiben. Auch das Fahrradvolksbegehren unterstütze ich, da es Fahrradwege sicherer macht und hoffentlich noch mehr Berlinerinnen und Berliner zum Umsteigen auf das Fahrrad bewegt. Die soziale Infrastruktur (VHS, Musikschule, Bibliotheken Bürgerservice usw.) muss erhalten bleiben und darf von den bezirklichen Aufgaben nicht ausgegliedert werden. Dafür brauchen die Bezirke ausreichend unbefristetes Personal und eine ausreichende Finanzierung vom Land. Insbesondere auch um die uns alle betreffenden immensen Integrationsaufgaben nachhaltig umzusetzen.

U.a. sollen die Überschüsse des Landes den Bezirken zukommen, damit schon lange anstehende Aufgaben wie die Instandsetzung von bezirkseigenen Gebäuden (Schulen usw.) voran kommt. Die soziale Infrastruktur muss auch ausgebaut werden (Begegnungstätten für Jung und Alt), um bürgerschaftliches Engagement zu fördern und um der Vereinzelung und Kommerzialisierung in unserer Gesellschaft etwas entgegen zu setzen.

Ich setze mich auch gegen die Privatisierung von bezirkseigenen und landeseigenen Gebäuden und Grundstücken ein. Kinder.-und Jugendfreizeiteinrichtungen müssen erhalten bleiben und ausreichend finanziert werden. Es darf keine Zwangsräumungen und existenzbedrohende Entscheidungen für Menschen die vom Jobcenter oder vom Sozialamt abhängig sind geben.

Über Elisabeth Wissel

Ich bin 1954 geboren und habe einen erwachsenen Sohn. Nach dem Abitur auf dem 2. Bildungsweg in Darmstadt kam ich 1982 nach Berlin. Hier studierte ich an der TU Berlin Soziologie und Erziehungswissenschaft mit dem Abschluss Magister. All die Jahre arbeitete ich in meinem erlernten Beruf als Krankenschwester und bin derzeit in Teilzeit auf einer Intensivstation beschäftigt. 2007 wurde ich Mitglied der Linkspartei PDS, heute DIE LINKE. Ihre Politik der sozialen Gerechtigkeit und die konsequente Haltung in der Friedenspolitik haben mich überzeugt. Derzeit bin ich stellvertretende Vorsitzende im Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg. Desweiteren bin ich aktiv in der Berliner Friedensbewegung.

Seit November 2011 bin ich Verordnete in der BVV. Ich setzte mich parlamentarisch und außerparlamentarisch u.a. für von Verdrängung bedrohte Mieterinnen und Mieter, für den Erhalt des Tempelhofer Feldes und die kommunalen und autonomen Kinder.- und Jugendeinrichtungen im Bezirk ein. Außerdem für die Belange der von Sozialleistungen abhängigen Bürgerinnen und Bürger.

Alle Fragen in der Übersicht
# Familie 24Aug2016

(...) Seit Jahren ist die mangelnde Personalausstattung in den Berliner Jugendämtern bekannt. Dadurch ist der Kinderschutz nicht ausreichend gesichert. (...)

Von: Pbearyvn Crxxre

Antwort von Elisabeth Wissel
DIE LINKE

(...) die Linke kritisierte die Personaleinsparung in allen Ämtern im Bezirk, die auf Vorgaben der Landesregierung basieren. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat sogar Personal vor den vom Land festgelegten Fristen abgebaut. (...)

„Hallo Frau Wissel, wie will DIE LINKE Interessen von Mieter_innen auf Bezirksebene verteidigen?“

Von: Pneybf Unvafshegu

Antwort von Elisabeth Wissel
DIE LINKE

(...) Inzwischen gibt es vier solcher Gebiete in Schöneberg, wo diese Satzung greift. Wir, DIE LINKE sind grundsätzlich gegen den Verkauf/Ausverkauf von bezirkseigenen/landeseigenen Grundstücken. Diese müssen für gemeinwohlorientierte Vorhaben und bezahlbaren Wohnraum für kleine und mittlere Einkommen vorrangig genutzt werden. (...)

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