Können Sie die geplanten Honorakürzungen und Budgetierungen für die Psychotherapeuten verantworten?
Sehr geehrte Frau Winkelmeier-Becker,
Durch die beschlossene Honorarkürzung von 4,5% und die geplante Budgetierung aller psychotherapeutischen Leistungen sind Einkommensverluste für die Psychotherapeuten von bis zu 20% zuerwarten. Eine ausreichende Versorgung von Kassenpatienten dürfte dann nicht mehr gegeben sein. Ich als Psychotherapeut könnte dann nur eine Mndestversorgung für Kassenpatienten anbieten und müsste dann überwiegend Privatpatienten behandeln. Die Behandlung von psychosomatischen würde dann wieder auf die ohnehin überlasteten Hausärzte zukommen.

