Jahrgang
1960
Wohnort
Wusterhausen OT Tornow
Berufliche Qualifikation
Chemielaborantin, Veterinärmedinzinerin
Wahlkreis

Wahlkreis 56: Prignitz - Ostprignitz-Ruppin - Havelland I

Wahlkreisergebnis: 24,1 %

Parlament
Bundestag 2013-2017

Die politischen Ziele von Dr. Kirsten Tackmann

Liebe Wählerinnen und Wähler,

viele von uns leben gern auf dem Land Nicht wenige wollen zurückkommen. Wir messen Lebensqualität in anderen Kategorien als in Potsdam oder in Berlin.

Wir wollen keine gleichen, aber wir brauchen gleichwertige Lebensbedingungen. Neben existenzsichernden Einkommen gehören dazu vier Anker in den ländlichen Räumen: Bildung/Kultur, Mobilität, Gesundheitsversorgung und Kommunikation.

Auch der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist ein immer wichtigeres Thema. Das waren meine Leitthemen als LINKE Bundestagsabgeordnete. Ich möchte gern auch nach 2013 den Menschen in der Prignitz, im Ruppiner Land und in Teilen des Havellands im Bundestag eine Stimme geben.

Für eine sozial gerechtere, friedlichere und solidarischere Gesellschaft. Aus vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, ob bei Abgeordnetensprechstunden oder Besuchen in Betrieben oder Vereinen in den vergangenen Jahren weiß ich, was wirklich wichtig ist in diesem Land. Die Region braucht eine starke LINKE im Bundestag. Damit sich wirklich etwas ändert.

DIE LINKE macht weiter Druck für die Region In der Prignitz, im Ruppiner Land und im Havelland heißt das:

1. Armut ist inakzeptabel. Forderungen: Mindestlohn statt Niedriglöhne. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit. Keine Lohndiskriminierung von Frauen. Öffentliche
Beschäftigungsprogramme. Repressionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV. Angleichung Ost-Renten. 1.050 Euro Mindestrente.

2. Energiewende zum Mitmachen. Forderungen: Erneuerbar statt atomar & fossil. Dezentral statt zentral. Kommunalisieren. Regionen stärken. Energiegenossenschaften & Bioenergiedörfer.

3. Verkehr: Wer hier bleiben will, muss auch wegkommen können Forderungen: Bahnstrecken verteidigen. Mit Stromnetzausbau kombinieren Bahn & Bus integrieren. Personen- und Güterverkehr verzahnen.

4. Frieden: Kyritz-Ruppiner Heide gemeinsam gestalten. Forderungen: Regionale und touristische Interessen berücksichtigen. Sicherheit auf dem Gelände hat Vorrang, aber Heide nicht nur nach Kassenlage entwickeln. Gründung eines Heide-Vereins diskutieren.

5. Gesundheitsversorgung: darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Forderungen: Erreichbare Arztpraxen und Apotheken. Krankenhäuser in regionale Versorgungssicherung einbinden. Durch Telemedizin, Polikliniken und mobile Angebote ergänzen.

6. Frauen sind die Zukunft. Forderungen: Interessen von Frauen bei allen Entscheidungen besonders berücksichtigen. Kita-Plätze für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kindererziehung bei Rente honorieren. Berufschancen und Entlohnung verbessern. Ehegattensplitting abschaffen.

7. Demokratie zum Mitmachen Forderungen: Mehr direkte Demokratie. Nicht über, sondern mit den Menschen entscheiden. Dorfparlamente. Dorfbewegung. Kein Platz Nazis. Finazielle Lage der Kommunen verbessern.

8. Bildung: gut und erreichbar für alle. Forderungen: Längeres gemeinsames
Lernen. Reale Verbesserung in Kitas und Schulen. Kitaplatz-Anspruch durchsetzen. Schulstandorte verteidigen.

9. Kommunikation: darf nicht an Technik scheitern. Forderungen: Verlässlicher
Mobilfunk und schnelles Internet als öffentliches Versorgungsgut für mehr Lebensqualität, für wirtschaftliche und touristische Entwicklung.

10. Lebensmittel: gut und regional für alle. Forderungen: Agrarwirtschaft stärker auf Regionalität orientieren. Ernährungssicherung als öffentliches Gut heißt bezahlbare, kostendeckende Erzeugerpreise, regional, gentechnikfrei, nachhaltig produziert. Gern auch vom Bio-Hof.

11. Lebensqualität: heißt auch gesunde Umwelt.
Forderungen: Unsere Region ist eine wertvolle, vielfältige Kulturlandschaft.
Landnutzung und Naturschutz nicht gegeneinander ausspielen. Umwelt schützen und erlebbar machen.

Die ausführlichen "11 Punkte" finden Sie auf meiner Internetseite:
kirsten-tackmann.de

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrte(r) Direktkandidat(in),

meine Frage beschäftigt sich mit einem sehr umstrittenen Thema in der Prignitz: der A14. Dazu...

Von: Unenyq Yvzonpu

Antwort von Dr. Kirsten Tackmann
DIE LINKE

(...) Die Problematik um den Ausbau der A 14 beschäftigt die Region und mich bereits viele Jahre. Ich verstehe die Hoffnungen, die viele mit dem Ausbau der A 14 verbinden. Allerdings denke ich, dass sie sich nicht erfüllen werden und sich herausstellen wird, dass der Ausbau der B 189 eine realistischere und vernünftigere Alternative gewesen wäre. (...)

Sehr geehrte Frau Dr. Tackmann,

dem Wahlprogramm der Linkspartei kann man entnehmen, dass die Ergebnisse der Hygienekontrollen von...

Von: Yran Oynaxra

Antwort von Dr. Kirsten Tackmann
DIE LINKE

(...) vielen Dank für Ihre Anfrage zur Hygiene-Kontrolle der Gastronomie. DIE LINKE fordert für transparenten Verbraucherschutz den Hygiene-Smiley zur öffentlichen Sichtbarmachung von amtlichen Kontrollen der Lebensmittelhygiene in Gastronomie und Lebensmittelbetrieben. (...)

# Internationales 27Aug2013

Aus gegebenem Anlass frage ich Sie, was halten Sie von einem Militärischen Eingreifen des "Westens" in den Bürgerkrieg in Syrien? Sind Sie dafür...

Von: Xynhf Fvzba

Antwort von Dr. Kirsten Tackmann
DIE LINKE

(...) Dieses Prinzip gilt auch für die Situation in Syrien. Das heißt ausdrücklich nicht, sich aus Konflikten herauszuhalten, sondern frühzeitig und konsequent eine politische Lösung zu fordern und zu ihrer Findung beizutragen. (...)

Wie stehen Sie zum Thema Massentierhaltung in der heutigen Landwirtschaft? Sollte der Staat nicht Grenzen festlegen, wieviele Tiere maximal in...

Von: Znevn Ureofg

Antwort von Dr. Kirsten Tackmann
DIE LINKE

(...) Dabei ist die Größe oder - noch wichtiger - die Dichte der Nutztierbestände im Stall und in der Region nur eines von vielen Kriterien. Andere sind beispielsweise die regionalen Nährstoffkreisläufe, regionale Verfügbarkeit/Belastbarkeit mit Wirtschaftsdünger oder die so wichtige Einbindung gewerblicher Tierhaltungsanlagen in regionale Landwirtschaftskreisläufe. (...)

Die Einwohnerzahlen stagnieren oder gehen zurück. Was muss von der zukünftigen Bundesregierung getan werden, damit nicht nur der Profit die...

Von: Jvasevrq Jbysehz

Antwort von Dr. Kirsten Tackmann
DIE LINKE

(...) DIE LINKE setzt sich aus sozialen und ökologischen Gründen dafür ein, allen Menschen die Erfüllung des Grundbedürfnisses nach Mobilität zu ermöglichen - auch denjenigen, die über kein eigenes Fahrzeug verfügen. Deswegen wollen wir, gerade auch in den ländlichen Räumen, ein wesentlich besseres Angebot beim öffentlichen Verkehr schaffen. Das muss barrierefrei und kostengünstig sein. (...)

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