Wieso stellen Sie sich als ,,junge Abgeordnete“ nicht auch gegen die Rentenpläne und treten für die Interessen ihrer Generation ein?
Sehr geehrter Herr L.,
vielen Dank für Ihre Frage.
Gerade als junge Abgeordnete ist es mir wichtig, die Interessen der jüngeren Generation stärker im Deutschen Bundestag einzubringen. Dazu gehört für mich nicht nur die Frage, welche Belastungen junge Menschen heute tragen, sondern vor allem, wie wir uns aufstellen, damit wir uns auch zukünftig auf unseren Sozialstaat verlassen können.
Das Rentenpaket verfolgt das wichtige Ziel, die gesetzliche Rente für die Menschen verlässlich zu halten, die ihr Leben lang gearbeitet und Beiträge gezahlt haben. Wir sind auf diese Verlässlichkeit angewiesen. Generationengerechtigkeit bedeutet aus meiner Sicht deshalb nicht, die Interessen von Jung und Alt gegeneinander auszuspielen, sondern faire Lösungen für alle Generationen zu finden.
Gleichzeitig ist mir bewusst, dass die langfristige Finanzierung der Rentenversicherung eine große Herausforderung darstellt. Deshalb müssen wir auch darüber sprechen, wie wir die Einnahmebasis stärken, mehr Menschen in gute Beschäftigung bringen und die sozialen Sicherungssysteme nachhaltig aufstellen können. Dazu gehören aus meiner Sicht eine starke Wirtschaft, gute Löhne und eine hohe Erwerbsbeteiligung.
Ich verstehe, dass es unterschiedliche Auffassungen zum Rentenpaket gibt. Für mich ist jedoch entscheidend, sowohl die berechtigten Interessen der heutigen Rentnerinnen und Rentner als auch die Perspektiven der jüngeren Generation im Blick zu behalten.
Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Einen Gesprächstermin können Sie gerne mit meinem Wahlkreisbüro in Hildesheim telefonisch unter 05121 / 4085340 oder per E-Mail daniela.rump.wk@bundestag.de vereinbaren. Ich freue mich auf unseren Austausch.
Liebe Grüße
Daniela Rump

