Fragen und Antworten

Frage an
Daniel Fahr
FDP

Was haben Sie getan, um das Freihandelsabkommen CETA zu verhindern, soweit es die regulatorische Kooperation und die geheimen Schiedsstellen beinhaltet? (...)

Wirtschaft
03. August 2017

(...) da ich noch nicht Mitglied des Bundestages bin und auch meine Partei derzeit keine Stimme im Parlament hat, war eine aktive Einflussnahme nicht möglich. Grundsätzlich bin ich ein Freund des Freihandels, die von Ihnen genannten Punkte hätte ich gerne nachverhandelt gesehen, damit hier eine bessere Transparenz erzielt werden konnte. (...)

Über Daniel Fahr

Ausgeübte Tätigkeit
selbstständiger Consultant
Berufliche Qualifikation
Diplom Betriebswirt
Geburtsjahr
1976

Daniel Fahr schreibt über sich selbst:

Ich bin ein echter Münsterländer... und das fühlt sich gut an!
Geboren wurde ich 1976 in Dülmen - der Stadt der Wildpferde. Vielleicht liegt mir auch deswegen die Bewegung im Blut. Schon als Kind sagte man mir Aufgeschlossenheit und Neugier nach. Zudem war ich ein begeisterter Sportler und lange aktiver Fußballer. 
Meine Mutter hat mich allein aufgezogen. Diese Leistung kann ich gar nicht genug wertschätzen. Von klein auf habe ich gelernt, für mich und andere Verantwortung zu übernehmen und für meine Ziele hart zu arbeiten. 
Zahlen haben mir von jeder fasziniert. Eine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen war die logische Konsequenz. Darauf sattelte ich noch ein Studium der Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Steuern/ Controlling. Zum analytischen, rationalen Wissen kombiniere ich mein Bauchgefühl und meine Erfahrung. Beides half mir in meiner Position als Geschäftsführer eines Medienunternehmens in Münster sehr. Aus dieser Zeit resultiert mein besonderes Interesse an der Digitalisierung und Leistungsschutzrechten, aber auch an der Gewinnung und Ausbildung von jungen Fachkräften. 
Politik hat mich schon immer interessiert. Ich wollte meine Umwelt aktiv zukunftsfähig gestalten. Es war Guido Westerwelle, der mich zur FDP hinzog. 2004 begann ich zunächst als Mitglieder der Jungen Liberalen. Im Ortsverein Dülmen war ich Schatzmeister und Sachkundiger Bürger, später dann mehrere Jahre Ortsvorsitzender. Seit 2008 bin ich stellvertretender Kreisvorsitzender im Kreis Coesfeld und seit über acht Jahren Mitglied im Bezirksvorstand Münsterland.
Mir war es immer wichtig, über den Tellerrand der Kommunalpolitik auf das große Ganze zu sehen. 2009 sprang ich als engagierter Ersatzkandidat im Bundestagswahlkampf ein. Der Wahlkampf hat mir viel Freude bereitet und war sehr erfolgreich. 2013 trat ich erneut an und war persönlich enttäuscht und traurig über das Ausscheiden meiner FDP aus dem Bundestag.
Privat habe ich neben meiner Dülmener Heimat eine zweite Heimat in Baden-Württemberg gefunden und pendele seit 2013 zwischen zwei Herzensorten.
Die Nase in den Wind stecke ich immer noch gerne beim Segeln oder Wandern. Beides erdet mich und macht den Kopf frei.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: FDP
Wahlkreis:
Coesfeld - Steinfurt II
Wahlkreisergebnis:
10,50 %
Wahlliste:
Landesliste Nordrhein-Westfalen
Listenposition:
27

Politische Ziele

... für einfachere Regeln für den Mittelstand. Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerker und Freiberufler bieten den meisten Menschen in Deutschland einen Arbeitsplatz. Sie haben im Regelfall weder Rechts- noch Steuerabteilungen. Je komplizierter das Steuer- oder Arbeitsrecht wird, desto stärker wirkt sich das als Nachteil im Wettbewerb mit großen Konzernen aus. Hier wollen wir mit Vereinfachungen und Bürokratieabbau unterstützen. ... für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Lebensarbeitszyklus verändert sich, Familienmodelle entwickeln sich weiter. Wir brauchen darum flexible Arbeitszeitmodelle, die Aufweichung von Präsenzpflichten und bedarfsgerechte Betreuungsangebote für Kinder. Sie sind der Schlüssel für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. ... für eine flexiblere Altersvorsorge und moderne Erwerbsbiografien. Menschen sollen nicht nur ihre Erwerbsbiografie selbstbestimmt schreiben, sondern auch ihre Altersvorsorge und ihren Ruhestand flexibel an ihren Lebensweg anpassen können. Werden wir flexibel durch die Abschaffung eines politisch festgelegten Renteneintrittsalters und Hinzuverdienstgrenzen, durch eine Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip und durch eine Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge.  ... für eine Qualitätsoffensive in der Kinderbetreuung. Eine bessere finanzielle Ausstattung der Einrichtungen ist zwingend notwendig, die Ergänzung der Erzieherteams – zum Beispiel mit Logopäden oder Ergotherapeuten – ist sinnvoll. Die Öffnungszeiten müssen flexibilisiert werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern. ... für die Chancen der Digitalisierung. Musik, Einkaufen, Filme, Lernen, Autos, U-Bahn fahren. Die Digitalisierung verändert unser Leben. Die Politik hat sich bislang kaum verändert. Die Digitalisierung ist aber keine Bedrohung, die man aussitzen kann. Bauen wir die digitale Infrastruktur konsequent aus, um die Chancen von Morgen zu nutzen! ... für ein vernünftiges Einwanderungsrecht. In einer offenen Gesellschaft ist es egal, woher jemand kommt. Es ist wichtig, wohin er mit uns gehen möchte. Qualifizierte Zuwanderung muss aber klug gesteuert werden, damit Integration gelingt und unsere Gesellschaft profitiert. Kriegsflüchtlinge oder politisch und religiös Verfolgte bedürfen weiterhin unseres subsidiären Schutzes. ... für Europa. Die Europäische Union ist ein Erfolgsprojekt! Für Frieden, Freiheit und Wohlstand brauchen wir unsere europäischen Nachbarn, aber nicht überbordende Brüsseler Bürokratie. Konzentrieren wir Europa auf das Wesentliche, um den Erfolg dieses Projekts.

Kandidat Bundestag Wahl 2013

Angetreten für: FDP
Wahlkreis:
Coesfeld - Steinfurt II
Wahlkreisergebnis:
2,60 %
Listenposition:
42

Kandidat Bundestag Wahl 2009

Angetreten für: FDP
Wahlkreis:
Coesfeld - Steinfurt II
Wahlkreisergebnis:
9,80 %