Wie soll Budgetierung längere Wartezeiten verhindern, wenn der Bedarf an Psychotherapie steigt und schon heute monatelange Verzögerungen bestehen?
Hintergrund & Belege:
• Psychische Erkrankungen gehören seit Jahren zu den häufigsten und kostenintensivsten Krankheitsgruppen in Deutschland.
• Studien und Berichte der Kassen (z. B. Fehlzeiten-Reports) zeigen steigende Inanspruchnahme und wachsenden Bedarf.
• Bereits jetzt bestehen in vielen Regionen Wartezeiten von mehreren Monaten auf einen Therapieplatz.
• Budgetierungen wirken in der Praxis wie eine Leistungsbegrenzung, da zusätzliche Behandlungen wirtschaftlich unattraktiv oder nicht refinanziert sind.
• Versorgungssicherheit bedeutet laut Sozialgesetzbuch eine bedarfsgerechte, flächendeckende und zeitnahe Behandlung – dies könnte durch starre Budgets unterlaufen werden.

