Christine Aschenberg-Dugnus
FDP
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Frage von wöet sryqznaa an Christine Aschenberg-Dugnus bezüglich Gesundheit

# Gesundheit 13. Feb. 2013 - 16:29

wehrte frau aschenberg dugnus,

wie können sie es vor mündigen bürgern verantworten, das sie in einem wahlwerbespot werbung für eigenverabtwortung im umgang mit alkohol machen, einer drogem wegen der laut statistischem bundesamt im jahre 2011 26349 kinder und jugendliche zwischen 10 und 19 jahren stationär im krankenhaus wg intoxikation behandelt wurden...
auf der anderen seite reden sie bei der debatte über cannabis-social-clubs von jugendschutz.
es war nie die rede davon, das eben jene clubs für jugendliche zugänglich sind...die meisten freunde des hanfes wären sogar mit einer altersbegrenzung ab 21 einverstanden...und sie argumentieren mit veralteten, längst überholten studien und dem ewigen angstmacher das die bösen kiffer die gefährliche droge cannabis auf jedem schulhof verkaufen.
hinzu kommt das der gesundheitsausschuss in der anhörung zum thema ganz klar die tatsachen verdreht hat.
das ist pure propaganda-politik.
es ist bezeichnend für die engstirnigkeit der alten politker-elite, das sie nicht zur kenntnis nehmen das sogar die usa im bezug auf cannabis langsam umdenkt.....aber hier in deutschland herrscht immer noch der beton in den köpfen der führungsriege...

beim thema drug-checking scheinen sie auch dafür zu sein das das prinzip der harm reduction, das von einem gros der wissenschaft für sinnvoll und richtig gehalten wird in deutschland nicht zum tragen kommt. mir scheint da werden aus angst um ein paar wählerstimmen menschenleben aufs spiel gesetzt....natürlich ist jeder, der drogen konsumiert in erster linie für sein tun und handeln selber verantwortlich...aber es wäre wünschenswert, das wenn partydrogen mit irgendwelchen nicht definierbaren zutaten vermischt werden oder heroin mit anthrax-erregern auftaucht, dem staat wenigstens so viel an menschen die konsumieren oder auch an denen, die gewisse abhängigkeitsERKRANKUNGEN entwickeln liegt, das im konsum deren leben durch getestete drogen wenigstens halbwegs geschützt wird.

Von: wöet sryqznaa

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