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Christian Prachar
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Frage von C K. •

Frage an Christian Prachar von C K. bezüglich Wirtschaft

Sehr geehrter Herr Dr. Prachar,

wenn Sie gewählt sind, wie gedenken Sie die desolate Wirtschaft unseres schönes Landes zu verbessern?

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Antwort von
Die PARTEI

Sehr geehrter Herr Krämer,

vielen Dank für Ihre kurze und direkte Frage. Ich werde mich bemühen, trotz der komplexen Problematik ebenso kurz und präzise zu antworten. Neben unseren Programmpunkten 11 (Bürgergeld) und 1 (Bekenntnis zu allumfassender Gerechtigkeit) setzen wir von der PARTEI uns natürlich auch ganz konkret für die Förderung der Wirtschaft ein.

Unter anderem planen wir den Bau eines Transrapids durch das schöne Gartetal zwischen Göttingen und Duderstadt, in dem vor Jahrzehnten noch eine historische Dampflokomotive im Einsatz war. Dieses Projekt löst viele Probleme von Berufspendlern, die sehr lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen müssen bzw. Studenten, die sich die unangemessen hohen Mieten in der Göttinger Innenstadt nicht leisten können.

Dieses und weitere Großvorhaben werden selbstverständlich mit einem zuletzt erfolgreich erprobten (Elbphilharmonie, Flughafen BER, Stuttgart 21, Stadthalle Göttingen…) völlig unrealistischen Kosten- und Zeitplan versehen, damit man neben den regulär beauftragten Baufirmen auch viele Gutachter und Juristen über Jahre beschäftigen kann. Wir stärken somit branchen- und berufsübergreifend die Wirtschaft.

Auch lukrative Rüstungsexporte sind nicht pauschal abzulehnen. Ganz im Gegenteil: Schauen wir uns an, daß die deutschen Rüstungsprodukte zuletzt eher durch fragwürdige Qualität auffielen (um die Ecke schießenden Gewehre, fehlerhaft geplante und damit um ein Vielfaches teurere Kampfjets, auseinanderfallende Hubschrauber etc.), so würde bei einer weltweiten Versorgung von an kriegerischen Handlungen beteiligten Nationen die Verwendung deutscher Waffen die Zahl der Todesopfer und auch die Lust am Kampfeinsatz signifikant reduzieren. Frieden schaffen mit schlechten Waffen.

Abgesehen von all diesen Ideen und Konzepten, deren Erörterung im Detail hier den Rahmen sprengen würden, sind wir von der PARTEI selbstverständlich auch für Vollbeschäftigung. Wer keinen Job hat, der erfindet notfalls selber einen. Und viele Menschen sind desöfteren ja ohnehin mal „voll“ und somit ausreichend lange mit den daraus resultierenden Folgen beschäftigt.

Ich selbst strebe für mich das bedingungslose Grundeinkommen an. Wenn am 24.09. alles erwartungsgemäß verläuft, werde ich nämlich anschließend genau dieses beziehen – es nennt sich Abgeordnetendiät und man muß hierfür nur die Wahl gewinnen. Eine anderweitige fachliche und/oder persönliche Qualifikation ist nicht vonnöten, geschweige denn vorzuweisen. Wenn sich dieser „Karriereschritt“ bewährt, werde ich ihn gerne in meinem persönlichen Umfeld weiterempfehlen.

Herzliche Grüße aus Martin-Sonneborn-Stadt (ehem. „Göttingen“)!

Dr. Christian Prachar, MdB in spe (in Wirtschaften kennt er sich aus)