Jahrgang
1972
Wohnort
Bautzen
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Soziologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 156: Bautzen I

Wahlkreisergebnis: 15,2 %

Liste
Landesliste Sachsen, Platz 3
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Ein sofortiges Fahrverbot für Dieselfahrzeuge wäre unfair gegenüber den von der Autoindustrie betrogenen Verbrauchern und würde auch Busse und Rettungsdienst treffen. Wir wollen geregelte Umweltzonen für eine bessere Luft. Die Autokonzerne müssen Betroffene entschädigen, Manager müssen bestraft werd
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und aus gutem Grund in der Verfassung verankert. Eine Obergrenze oder festgelegte Kontingente widersprechen dem.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Caren Lay: Stimme zu
DIE LINKE will eine Nutztierhaltung, die flächengebunden, auf die einheimische Nachfrage bezogen und tiergerecht ist. Dazu sollen Bestandsobergrenzen für Regionen und Standorte und neue hohe Standards für die Tierhaltung eingeführt werden.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Caren Lay: Neutral
Als wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit und zum Klimaschutz wollen wir ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf allen Autobahnen einführen
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Die Kirchen sollen ihre Mitgliedsbeiträge selbstständig und selbstverantwortlich erheben.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Befristungen ohne Sachgrund will DIE LINKE abschaffen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Ja. Besitz und Anbau von Cannabis sollten reguliert werden, um Konsumenten- und Jugendschutz zu gewährleisten, den Schwarzmarkt auszutrocknen und Vorgaben zu Wirkstoffgehalt und Qualität zu setzen. Cannabis sollte vorrangig nicht kommerziell bspw. in Cannabis-Clubs kontrolliert abgegeben werden.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Caren Lay: Lehne ab
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Caren Lay: Stimme zu
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Caren Lay: Stimme zu

Die politischen Ziele von Caren Lay

In großen Städten, Ballungszentren und Universitätsstädten explodieren die Mieten. Weil die Miete nicht mehr bezahlbar ist, werden viele aus ihren Wohnungen verdrängt. Die Städte verändern sich: Die attraktiven Innenstädte sind mehr und mehr den Reichen vorbehalten. Arme, Studierende, Menschen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner werden verdrängt. Und auch für Menschen mit mittlerem Einkommen wird es eng! Immer mehr Anteile von Lohn und Gehalt müssen fürs Wohnen aufgebracht werden und fehlen an anderer Stelle. Der soziale Wohnungsbau ist weiter im Niedergang.

Schwerpunkt meiner politischen Arbeit ist seit einigen Jahren die Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik. Ich kämpfe für bezahlbare Mieten und einen Neustart im sozialen, gemeinnützigen Wohnungsbau, für mehr Rechte und einen besseren Schutz für Mieterinnen und Mietern, für lebenswerte Städte für Alle und gegen Verdrängung. Weiterhin engagiere ich mich gegen Hartz IV, für gute und gut bezalte Arbeit, für sichere und höhere Renten. Für Soziale GErechtigkeit und Frieden!

 

Über Caren Lay

Lebenslauf

  • Geboren 1972 in Neuwied
  • Sozialisiert in der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung
  • Studium der Soziologie, Politik und Frauenforschung in Marburg, Frankfurt/Main, Pennsylvania (USA) und Berlin; Abschluss als Diplom-Soziologin an der FU Berlin
  • 1999 bis 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin der FU Berlin
  • 2000 bis 2003 parlamentarisch wissenschaftliche Beraterin in der PDS-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • 2003 bis 2004 Redenschreiberin bei BM'in Renate Künast und Referentin für Verbraucherschutz im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
  • 2004 bis 2009 Mitglied des Sächsischen Landtages, stellv. Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion.PDS und Arbeitsmarktpolitische Sprecherin, 2007 bis 2009 Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. im Sächsischen Landtag
  • 2006 bis 2007 Mitglied im Parteivorstand der Linkspartei.PDS
  • seit Juni 2007 Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE.
  • 2010 bis 2012 Bundesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE.
  • seit Juni 2012 Stellvertretende Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE.
  • seit Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 2009 bis 2015 Verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
  • seit Oktober 2013 stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Leiterin des Arbeitskreises "Struktur- und Regionalpolitik"
  • seit Januar 2016 Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik

 

Alle Fragen in der Übersicht

(...) 1. Welche Schritte unternehmen Sie, um das soziale Menschenrecht auf angemessenen Wohnraum für alle als subjektives und gerichtlich durchsetzbares Recht zu verankern? Wäre es dafür nicht unverzichtbar das Zusatzprotokoll zum UN-Sozialpakt zu unterzeichnen? (...)

Von: Roreuneq Fpuhygm

Antwort von Caren Lay
DIE LINKE

(...) Von ursprünglich 3 Millionen Sozialwohnungen Anfang der 90er Jahre sind derzeit nur noch 1,25 Sozialwohnungen vorhanden und jährlich verschwinden trotz leichtem Zuwachs im Neubau immer noch zehntausende, die aus der Bindung fallen. Bis heute bauen viele Bundesländer immer noch keine Sozialwohnungen. Die Gelder, die die Länder für den Wohnungsbau erhalten, werden häufig zweckentfremdet, beispielsweise für Eigenheimprojekte. (...)

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