Bettina Stark-Watzinger

| Kandidatin Bundestag
Bettina Stark-Watzinger
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Jahrgang
1968
Wohnort
Bad Soden
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Volkswirtin
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführerin
Wahlkreis

Wahlkreis 181: Main-Taunus

Wahlkreisergebnis: 10,9 %

Liste
Landesliste Hessen, Platz 4
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Ein Verbannen von Dieselfahrzeugen führt dazu, dass auf andere Pkw umgesattelt wird, die mehr Stickstoffdioxid ausstoßen. Außerdem trifft ein solches Verbot vor allem Familien mit kleineren Einkommen sowie Handwerker, die sich nicht so leicht ein neues Fahrzeug leisten können. Wir wollen Nachrüstung
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Wir lehnen eine Obergrenze bei der Gewährung von Asyl ab, fordern aber einen fairen Verteilungsschlüssel zwischen allen EU-Mitgliedsstaaten. Flüchtlinge mit Bleibeperspektive müssen nach verbindlichen Quoten verteilt werden. Sonstige Zuwanderung soll nach Qualifikation mittels Punktesystem erfolgen.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Entscheidendes Kriterium für eine tiergerechte Haltung ist nicht die Größe eines Betriebes, sondern das jeweilige Haltungsmanagement. Wünschenswerte Verbesserungen bei der Nutztierhaltung wollen wir durch eine gezielte Agrarinvestitionsförderung erreichen.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Um Altersarmut zu vermeiden, brauchen wir vor allem mehr Qualität in der Bildung, einen flexiblen Arbeitsmarkt und eine höhere Wohneigentumsquote. Zudem ist es richtig, die Einkünfte aus privater und betrieblicher Altersvorsorge nur teilweise auf die Grundsicherung im Alter anzurechnen.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Stimme zu
Wir Freie Demokraten wollen die sogenannte Mietpreisbremse abschaffen, da sie Investitionen in mehr Wohnraum verhindert.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Die Anlage 2 zur Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages trifft bereits eine Reihe von Regelungen, unter anderem wird bereits ein Lobbyistenregister geführt. Die bestehenden Regelungen sind ausreichend.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Stimme zu
Es ist wichtig, dass der forschungsbezogene Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) möglich bleibt. Wir treten zudem für eine konsequente Prozesskennzeichnung für alle Lebensmittel und Konsumgüter ein, bei deren Produktion an irgendeiner Herstellungsstufe GVO beteiligt sind.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen sowie die weitere Absenkung allgemeiner Höchstgeschwindigkeiten (wie beispielsweise innerorts flächendeckend auf 30 km/h) lehnen wir ab. Wir halten es für zielführender, den Ausbau intelligenter Verkehrsbeeinflussungsanlagen voranzutreiben.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Ich sehe die Notwendigkeit, das System der repräsentativen Demokratie um direktdemokratische Elemente zu erweitern. Mehr Mitentscheidungsmöglichkeiten erhöhen in einer gefestigten Demokratie die Akzeptanz politischer Entscheidungen und sind deshalb eine wichtige Ergänzung unseres Staatswesens.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Ich als Freie Demokratin begrüße eine engere Kooperation der europäischen Mitgliedsstaaten im Kampf gegen den Terror. Allerdings müssen die Rechte und Daten unbescholtener Bürgerinnen und Bürger stets gewahrt werden.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Auf fossile Energieträger werden wir nicht verzichten können, bis wir die Schwankungen bei erneuerbarem Strom durch Speichertechnologien ausgleichen können. Wir setzen aber generell auf einen technologieneutralen Wettbewerb ohne spezielle Förderung des Kohleabbaus.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Beitragsfreie Kitas sind wünschenswert und unser Ziel als Freie Demokraten. Priorität muss aber der Ausbau von Qualität haben: Wir brauchen kleinere Gruppen, mehr Erzieherinnen und Erzieher sowie flexiblere Öffnungszeiten.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Stimme zu
Es sollte auch für die Zukunft Grundpfeiler deutscher Außenpolitik sein, Rüstungsexporte in Konfliktregionen auszuschließen. Ein Rüstungsexportgesetz soll die nationalen, europäischen und internationalen Exportrichtlinien deutlich präzisieren und so zu mehr Transparenz im Regierungshandeln führen.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Ich behaupte nicht, dass Afghanistan ein sicheres Herkunftsland sei, aber solange jedoch die dafür vorgesehenen rechtsstaatlichen Institutionen, Auswärtiges Amt und Gerichte, dem zustimmen, weil sie innerstaatliche Fluchtmöglichkeiten sehen, sollten Abschiebungen möglich sein.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Wir befürworten das aktuelle Modell des staatlichen Kirchensteuereinzugs. Grundsätzlich bieten wir allen Religionen und Weltanschauungen eine Kooperation an, damit auch diese und ihre Anhänger sich in die Gesellschaft gleichberechtigt einbringen können.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Die These erscheint zu pauschal. Aus meiner Sicht bedarf es der Unterscheidung: Die Mitgliedstaaten sollten dort auf Kompetenzen verzichten, wo es um grundlegende Themen von europaweiter Bedeutung geht; im Übrigen sollte aber Subsidiarität im Sinne eines „Europa der Regionen“ gelten.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Statt Bürgerinnen und Bürger immer weiter zu belasten, braucht es eine faire Balance zwischen Privat und Staat. Wir halten es für sinnvoller, den Steuersatz der kleinen und mittleren Einkommen zu senken. Ein Durchschnittsverdiener darf nicht fast schon den höchsten Steuersatz zahlen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Stimme zu
Wir freie Demokraten setzen uns für einen flexiblen Arbeitsmarkt und die Tarifautonomie ein. Befristungen dürfen daher nicht weiter eingeschränkt werden. Flexibilität am Arbeitsplatz schafft nicht nur Möglichkeiten zum Einstieg, sondern reduziert auch Arbeitsplatzverluste in Krisen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Wir wollen den Besitz und Konsum für Volljährige legalisieren. Anbau und Verkauf müssen aber in kontrollierten, lizensierten Geschäften stattfinden. Die steuerlichen Mehreinnahmen sollen für die Präventionsarbeit für Jugendliche eingesetzt werden. Beim Verkauf an Jugendliche ist hart durchzugreifen.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Wir Freie Demokraten setzen uns für einen flexiblen Renteneintritt ein. Dazu wollen wir ein politisch festgelegtes Renteneintrittsalter und die Hinzuverdienstgrenze abschaffen. Starre Altersgrenzen für den Renteneintritt werden den verschiedenen Lebensentwürfen längst nicht mehr gerecht.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Lehne ab
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Bettina Stark-Watzinger: Neutral
Wir setzen uns dafür ein, dass Verhandlungsdokumente von Vertretern des Europäischen Parlaments, der nationalen Parlamente und der nationalen Regierungen eingesehen werden können. Dar- über hinaus sollen ausverhandelte Ergebnisse so früh wie möglich der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Die politischen Ziele von Bettina Stark-Watzinger

In der Politik muss sich etwas ändern. Davon bin ich überzeugt.

Mit Ihnen gemeinsam möchte ich daran arbeiten, dass der Staat sich wieder auf die wichtigen Themen konzentriert. Andere wollen gerne ein „weiter so“ und damit noch mehr bürokratische Staatswirtschaft.

Ich dagegen stehe für die Freiheit, die Eigenverantwortung und die Wertschätzung des Einzelnen. Gute Schulen und zukunftsfeste Bildung sind mir sehr wichtig. „Frei sein“ bedeutet für mich auch, dass wir alle in Sicherheit leben können. Ein liberaler und starker Rechtsstaat ist der Garant dafür.

Wir haben in unserem Land viel erreicht. Unsere wirtschaftliche Stärke ist jedoch kein Selbstläufer. Und sie ist kein Selbstzweck: Denn in einer wachsenden Gesellschaft gelingt jedem sozialer Aufstieg leichter.

Als Freie Demokratin kandidiere ich deshalb im September für den Deutschen Bundestag.Ich lebe mit meiner Familie in Bad Soden im Taunus und arbeite als Geschäftsführerin eines Forschungsinstituts in Frankfurt am Main.

Machen wir gemeinsam Deutschland fit für die Zukunft.

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrte Frau Stark-Watzinger,

zunächst einmal freue ich mich, dass unser Wahlkreis eine hohe Antwortquote hat. So mancher...

Von: Znegva Mvrtyre

Antwort von Bettina Stark-Watzinger
FDP

(...) Wettbewerb ist das beste Mittel gegen die Konzentration von Macht in den Händen von einigen Unternehmen. Daher muss das Kartellrecht durchgesetzt werden muss. Mit Blick auf einen Bild-Bericht, wonach das Kraftfahrtbundesamt (KBA) schon seit einem Jahr von Abgasmanipulationen bei Porsche gewusst und auf Betreiben der Autoindustrie Untersuchungsberichte zum Abgasskandal geschönt habe, müssen Antworten gegeben werden. (...)

Guten Tag,

diese Frage stelle ich wörtlich auch an Ihre Mitbewerber:

ich habe 2 Wohnorte, 1 x Königstein, wo ich wähle und den...

Von: z Mvrtyre

Antwort von Bettina Stark-Watzinger
FDP

(...) Das ist der grundlegende Unterschied, der die Freien Demokraten ausmacht: Wir möchten nicht den Staat größer machen, um ihr Leben zu kontrollieren. Wir möchten den Einzelnen stark machen, um sein Leben selbst zu gestalten! Wir wollen Chancen statt Risiken sehen, Vertrauen statt Misstrauen. (...)

# Arbeit 4Aug2017

(...) Leider ist die Frage aber nicht beantwortet, da Sie sich zwar zum Thema digitaler Wandel äußern, aber gerade zum Inhalt meiner Frage nur angeben, dass wir neue Wege bräuchten. Dies ist klar, aber wie sollen diese Wege aussehen? Sie sprechen davon, dass die private Altersvorsorge eine größere Rolle spielen müsste. (...)

Von: Wbunaarf Zbue

Antwort von Bettina Stark-Watzinger
FDP

(...) Daher ganz klar: Digitalisierung und die damit verbundenen Fertigkeiten müssen in den Schulen, in der beruflichen Bildung und Weiterbildung ankommen. (...)

# Senioren 2Aug2017

Sehr geehrte Frau Stark-Watzinger,

wieso wird in der Diskussion um Altersarmut immer nur über die Bedrohung von Arbeitnehmern diskutiert?...

Von: Wbunaarf Zbue

Antwort von Bettina Stark-Watzinger
FDP

(...) Wir wollen die Altersvorsorge nach einem Baukastenprinzip organisieren, damit jeder sich seine Elemente im Laufe seines individuellen Erwerbslebens selbst zusammenstellen kann. Wir setzen auf Vielfalt bestehend aus gesetzlicher Rente, betrieblicher und privater Vorsorge, die wir nicht abschaffen dürfen, sondern besser machen müssen – zum Beispiel durch mehr Verbraucherfreundlichkeit und Vergleichbarkeit der Produkte. (...)

# Arbeit 2Aug2017

Sehr geehrte Frau Stark-Watzinger,

es gibt Studien, nach denen durch die digitale Revolution 40 -50 % der sozialversicherungspflichtige...

Von: Wbunaarf Zbue

Antwort von Bettina Stark-Watzinger
FDP

(...) Der Digitale Wandel wird jeden von uns vor die Herausforderung stellen, sich immer wieder neu zu orientieren. Dabei kann der Staat helfen. (...)

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5 von insgesamt
5 Fragen beantwortet
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Karl-Hermann-Flach-Stiftung Wiesbaden Mitglied des Beirates Themen: Politisches Leben, Parteien seit 24.10.2017
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