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Bernhard Seidenath
CSU

Frage an Bernhard Seidenath von Ibyxre Fpuraqry bezüglich Gesundheit

12. Juni 2016 - 11:19

Sehr geehrter Herr Seidenath ,

auf der Grundlage allgemein verfügbarer Informationen, wie z.B. diese Internetseite von Dr. med. Helmut B. Retzek über hochdosierte Vitamin C Infusionen:

http://www.homeopathy.at/vitamin-c/

müßte in stationären onkologischen Krebsstationen eigentlich ein entsprechendes Therapieangebot existieren. Dies ist aber flächendeckend in Bayern nicht der Fall.

Die intravenöse Vitamin - C Hochdosisinfusion wird in den onkologischen Krankenhausstationen in Bayern im Gegensatz zu vereinzelten ambulanten Therapieangeboten , wie z.B. dem Therapieangebot des Heilpraktikers Torsten Rehfus in München, der Infusionstherapie mit Vitamin C in München anbietet
http://vitamedcenter.de/behandlungen/infusionstherapie-mit-vitamin-c-muenchen/
mehrheitlich abgelehnt.

Angesichts von internationalen Studien wie z.B. der Übersichtsstudie im Journal of Nutrition
http://jn.nutrition.org/content/137/10/2171.full.pdf
und dem zusammenfassenden Überblicksartikel zur Wirksamkeit der Infusionstherapie mit Vitamin C von Apotheker Uwe Gröber , dem Leiter der Mikronährstoffakademie in Essen,
http://www.ralf-kollinger.de/wp/wp-content/uploads/2014/02/Vitamin-C-in-der-komplement%C3%A4ren-Onkologie-Update-2011-von-Uwe-Gr%C3%B6ber.pdf

ist dies eine mögliche Therapieverweigerung.

Wie beurteilen Sie als Vorsitzender des gesundheitspolitischen Arbeitskreises der CSU im bayrischen Landtag diese Situation?

Mit freundlichen Grüßen
Volker H. Schendel

Frage von Ibyxre Fpuraqry
Antwort von Bernhard Seidenath
12. Juni 2016 - 20:32
Zeit bis zur Antwort: 9 Stunden 12 Minuten

Sehr geehrter Herr Schendel,

für Ihre Frage via "abgeordnetenwatch" danke ich Ihnen, in der Sie einer hochdosierten, intravenösen Vitamin-C-Infusion insbesondere in der stationären Krebstherapie das Wort reden. Bislang hat dieses Thema in meiner Funktion als gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion keine Rolle gespielt, dies will ich hier gerne einräumen. Es gab bislang niemanden, der mich mit dieser Frage konfrontiert hätte. Deshalb kann ich Ihnen an dieser Stelle nur zusichern - und tue dies gerne -, dass ich bei all meinen Kontakten, Gesprächen und Symposien, die ich künftig zu onkologischen Themen besuchen werde, auf dieses Ihr Anliegen ein Augenmerk richten werde.

Alle guten Wünsche für Sie, verbunden mit besten Grüßen

Bernhard Seidenath