Warum möchte die AfD das System der Verbrauchssteuern nicht vereinfachen?
Sehr geehrte Frau von Storch,
die AfD plant Entlastungen bei den Verbrauchssteuern. Wäre es nicht ratsam, sämtliche Verbrauchssteuern abzuschaffen und stattdessen eine einheitliche Umsatzsteuer von 0 bis 5 Prozent zu etablieren? Im Gegenzug könnten das Wohngeld, das Kindergeld sowie anderweitige staatliche Transferleistungen abgeschafft werden. Schließlich verbliebe das Geld dadurch stärker in privater Hand.
Sozialleistungen wie das Bürgergeld und die Sozialhilfe könnten reduziert werden. Zudem ließe sich zur Abschaffung zahlreicher Behörden eine negative Einkommensteuer für Personen mit Einkommen unterhalb des Existenzminimums sowie für Arbeitslose etablieren.
Vorteile einer solchen Maßnahme wären insbesondere ein erheblicher Bürokratieabbau. Ebenso könnte der Euro an Kaufkraft gewinnen. Die Realeinkommen, also Löhne, Renten etc., würden steigen.
Es wäre schön, wenn die AfD mehr Liberalismus 🗽 wagen würde.
Sehr geehrte Frau F.,
vielen Dank für Ihre interessanten Vorschläge. Das ist ein wichtiger Beitrag zu der Debatte über Steuern und Abgaben. Die Reduktion von Staatsausgaben und die Vereinfachung des Steuerrechts sind dringend notwendig, um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands zu sichern.
Mit freundlichen Grüßen
Beatrix von Storch

