Barbara Klepsch

| Kandidatin Sachsen
Barbara Klepsch
© Laurence Chaperon
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Jahrgang
1965
Wohnort
Dresden
Berufliche Qualifikation
Verwaltungs-Betriebswirtin
Ausgeübte Tätigkeit
Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Sachsen
Wahlkreis

Wahlkreis 47: Dresden 7

Wahlkreisergebnis: 25,3 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Liste
Landesliste, Platz 2
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Neutral
Mir geht es um einen Ausgleich zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen. Wir brauchen Energiesicherheit und wollen Klimaschutz. Die Menschen in der Lausitz u. im mitteldeutschen Revier brauchen aber eine Jobperspektive. Das Jahr 2038 ist ein guter Kompromiss für den Kohleausstieg.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Stimme zu
Die Gewinnung ausländischer Pflegekräfte kann nur zu einem kleinen Teil unseren Fachkräftebedarf abdecken. Vielmehr braucht es mehr gesellschaftliche Wertschätzung für die Pflege und bessere Arbeitsbedingungen (keine Teilschichten) u. einen einheitlichen, bundesweiten Tarifvertrag für Pflegekräfte.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Lehne ab
Der freie Wohnungsmarkt bietet grundsätzlich Lösungen. Ein guter Mix aus kommunalen, genossenschaftlichen und privaten Wohnungsbaugesellschaften ist sinnvoll. Als Politiker sind wir in der Pflicht, genügend Sozialwohnungen und Wohnungen für Normalverdiener in den Ballungszentren auszuweisen.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Neutral
Das Wahlrecht ab 18 gem. Grundgesetz hat sich bewährt. Mit 18 kann von der nötigen Reife und politische Mündigkeit ausgegangen werden. Dennoch begrüße ich die zunehmende Politisierung der Jugend in der Klimadebatte. Ob das auch für ein Wahlrecht ab 16 in Sachsen Anlass ist, bleibt abzuwarten.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Stimme zu
Ich bin für die zügige Einführung der Grundrente mit vereinfachter Bedürftigkeitsprüfung für die fleißigen Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben und jetzt eine zu geringe Rente bekommen. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, die Grundrente einzuführen.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Neutral
Das öffentliche Vergabeverfahren mit entsprechender Umweltverträglichkeitsprüfung ist sehr formal u. komplex. M.E. wäre mit einer pragmatischen Anwendung des Rechts mehr geholfen u. dabei sollte der Fokus mehr auf soziale u. ökologische Aspekte gelegt werden. Der Fort-schritt muss gewährleistet sein
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Stimme zu
Interessenvertretung von Verbänden, Initiativen und Unternehmen ist bei der politischen Willensbildung wichtig. Hier gilt es, die Entscheidungswege transparent zu machen. In Anlehnung des EU-Transparenzregisters stelle ich mir eine vergleichbare Lösung in Deutschland vor.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Stimme zu
Die Landarztquote ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung der med. Versorgung. Damit haben wir die Chance, junge Menschen vorab auszuwählen, die für die landärztliche Tätigkeit geeignet und motiviert sind. Für die Auswahl fließen neben der Abiturnote auch andere fachliche und soz. Kompetenzen ein.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Stimme zu
Bereits in der Schule muss die Demokratiebildung im Gemeinschaftskunde-Unterricht gestärkt werden. Die Landeszentrale für politische Bildung und weitere Akteure stärken vor Ort die demokratische Teilhabe der Menschen, ermöglichen Eigeninitiative, Interessenvertretung und öffnen den Dialog.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Stimme zu
Ich bin für die stringente Anwendung des Rechts. Die Bürger in Sachsen erwarten von Politik u. Verwaltung Verlässlichkeit und Sicherheit. Abgelehnte Asylbewerber müssen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Gemeinsam tragen wir Verantwortung für Ordnung, Toleranz u. Akzeptanz.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
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Position von Barbara Klepsch: Neutral
Ich präferiere gemischte Listen zwischen Männern und Frauen. Die CDU Sachsen hat bei Ihrer Listenaufstellung die ersten 20 Plätze geschlechterparitätisch besetzt. Ich wünsche mir mehr Frauen in der Politik, die kandidieren, denn es braucht mehr Frauen in den Parlamenten auf allen Ebenen.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Neutral
Glyphosat hat bis 2022 in der EU eine Zulassung. Ich glaube nicht, dass es verlängert wird. Auf öffentlichen Flächen sind die jeweiligen Kommunen für den Einsatz von Herbiziden u. Glyphosat verantwortlich. Es liegt in der Eigenverantwortung, mit diesen Mitteln sparsam u. verantwortungsvoll umzugehen
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Lehne ab
Cannabis ist für viele härtere Drogen die Einstiegsdroge. Die Gefahren der Abhängigkeit vor allem bei jungen Menschen sind sehr hoch. Die Legalisierung würde auch kein Ende des Schwarzmarktes bedeuten, denn viele Konsumenten sind deutlich jünger als 18 Jahre.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Lehne ab
Der sächs. Verfassungsschutz ist eine wichtige Sicherheitsbehörde. Die Mitarbeiter arbeiten engagiert als Frühwarnsystem zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Dazu braucht es Experten und Ausstattung, um rechts- u. linksextremistische sowie islamistische Gefahren abzuwehren.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Lehne ab
Hier gilt es, einen guten Mix zu haben. Schnelles Internet ist mittlerweile Teil der öffentl. Daseinsvorsorge, ähnlich wie Strom- und Wasserleitungen. Ich unterstütze alle Bemühungen, die den sicheren Netzausbau befördern, denn unser tägliches Leben besteht mehr und mehr aus digitalen Anwendungen.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Lehne ab
In Sachsen haben sich die streng geschützten Wölfe stark ausgebreitet, die Oberlausitz ist eines der am stärksten von ihnen besiedelten Gebiete Europas. Wir brauchen Möglichkeiten zum Abschuss von Wölfen, die gesicherte Nutztiere reißen. Artenschutz im Einklang mit Weidewirtschaft u. Sicherheit!
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Neutral
Hier bin ich skeptisch. Wichtiger als die Abschaffung der Kitagebühren ist mir die eine gute Qualität der Arbeit der Kita. Dazu braucht es gutes pädagogisches Personal u. eine angemessene Ausstattung. Zudem müssen die Betreuungszeiten den Lebensbedingungen der berufstätigen Eltern angepasst sein.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Portraitfoto von Barbara Klepsch
Position von Barbara Klepsch: Lehne ab
Eine Vermögenssteuer würde vor allem das Betriebsvermögen von Mittelständlern belasten. Sie sind das Rückgrat der Wirtschaft u. viele könnten ihren Sitz ins Ausland verlegen, was bei uns nicht nur Steuern, sondern auch Arbeitsplätze kosten würde. Besser ist es, gegen Steuertricks vorzugehen.

Die politischen Ziele von Barbara Klepsch

Lust auf Zukunft. Für Sachsen.

Jedem sein Zuhause

Ob Einfamilienhaus oder Mietwohnung, ob klassische oder moderne Wohnform, ob jugendlich ausgeflippt oder seniorengerecht sicher – wir brauchen einen gesunden Mix, damit jeder seinen Platz zum Wohnen finden und bezahlen kann. 

Gut leben

Wir lieben und leben unsere Stadtteile. Damit das so bleibt, brauchen wir aktive Vereine; Möglichkeiten für Sport, Spiel und Freizeit; Ärzte, Therapeuten und Begleiter in verschiedenen Lebenslagen. Dabei sichern Unternehmen und soziale Dienstleistungen unsere Zukunft.

Sicher von A nach B

Sichere Radwege, intelligente Verkehrssysteme, barrierefreie Busse, die regelmäßig fahren, und gute Fußwege sichern unsere innerstädtische Mobilität. Auf Arbeit, zur Kita, zur Schule, zu Oma, zu Freunden oder zum Arzt – damit wir alle Ecken unserer Stadt erreichen.

Jung und Alt gemeinsam

Mein Schwerpunkt ist eine Sozialpolitik, die unser Zusammenleben für alle sicher und gut gestaltet. Zu einem gelingenden Miteinander tragen wir alle zusammen bei: Jeder an seinem Platz. Nach gemeinsamen Werten. Mit klarem Blick für den Mitmenschen und das Gemeinsame. 

Auf dem Weg in die Zukunft

Zukunft beginnt am Anfang: Kinder brauchen Sicherheit und Zeit – Junge Leute brauchen Bildung, Freiheit und Chancen. Ich stehe für einen Mix aus Fördern und Fordern, der stets Raum für Träume lässt. Denn wir alle wollen unser Leben selbst in die Hand nehmen und zugleich darauf vertrauen, dass uns jemand die Hand reicht, wenn wir diese brauchen. 

In Verantwortung füreinander

Ein gutes Leben für Familien, eine sichere medizinische Versorgung und eine bezahlbare Pflege – das ist mein Ziel. Dafür setze ich mich ein: als Sozialministerin in Sachsen, als Vorsitzende des Bundesfachausschusses in Berlin und gerne in Zukunft als Abgeordnete hier vor Ort. 

Lust auf Zukunft heißt für mich, immer auch neue Wege zu gehen. Veränderungen als Chance zu sehen. Offen zu sein für Fortschritt und Digitalisierung. Die Erfahrungen der Älteren für den Mut der Jungen zu nutzen. Eben gemeinsam anzupacken!

Über Barbara Klepsch

  • CDU-Kandidatin für die Wahl zum 7. Sächsischen Landtag für den Wahlkreis 47/ DD 7
  • seit November 2014 Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz
  • seit November 2013 stellvertretende Vorsitzende der CDU Sachsen 
  • seit 2005 Mitglied im Vorstand der CDU Sachsen
  • 2001 bis 2014 Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz
  • 1993 bis 2001 Kämmerin der Stadt Annaberg-Buchholz
  • 1988 und 1993 Leiterin für Finanzen im Kreiskrankenhaus Annaberg
  • Verwaltungs-Betriebswirtin (VWA) 
  • Geboren am 23. Juli 1965 in Annaberg-Buchholz
Alle Fragen in der Übersicht
# Arbeit 19Aug2019

Guten Tag, Frau Staatsministerin B. Klepsch,

(1) Sollten nicht, da gleich angestrengte Arbeit in allen Landesteilen der BRD, bereits ab...

Von: Senax Jvpxr

Antwort von Barbara Klepsch
CDU

(...) Ich stehe zur Landarztquote und diese wollen wir in der nächsten Legislaturperiode in Sachsen einführen. NRW ist hier gut vorangegangen und weitere Länder wie Bayern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sind gerade bei der Einführung. (...)

Die Respektlosigkeit von vielen gegen Polizistinnen und Polizisten sowie Rettungssanitäter aber auch andere uniformierte Menschen ist ein immer größer werdendes Problem. Was sollte Ihrer Meinung nach unternommen werden, z.B. schon in Grundschulen ein Unterrichtsfach "soziales Verhalten"? (...)

Von: Crgre Oeraare

Antwort von Barbara Klepsch
CDU

Ich kann nur immer wieder betonen und unterstreichen, wie wichtig und unerlässlich die Arbeit von Einsatz- und Rettungskräften ist. In vielen Situationen in jüngster Vergangenheit wurde das immer wieder unter Beweis gestellt und ich danke den Kolleginnen und Kollegen. (...)

# Arbeit 25Juli2019

30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist immer noch ein großes Problem die unterschiedliche Wertschätzung von Leistung! (...) Welche Möglichkeiten sehen Sie hier für eine dringend notwendige Entwicklung?

Von: Crgen Fgbyyoret

Antwort von Barbara Klepsch
CDU

(...) Für den Bereich Pflege fordere ich einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag. Nur so kann es gelingen, dass die Pflegekräfte, die wir in Sachsen ausbilden, auch hier bleiben. (...)

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