Lassen die Schulen in Bayern Eltern mit schlecht konfigurierten Schulgeräten (iPads) alleine im Regen stehen?
Sehr geehrte Frau Stolz,
als Vater mehrerer Kinder habe ich wiederholt wahrgenommen, dass nach Einführung sogenannter iPad-Klassen der Notendurchschnitt und die Leistungsfähigkeit in der Klasse deutlich abgenommen haben. Hintergrund ist offensichtlich die permanente Ablenkung durch unzureichend konfigurierte Geräte. Statt einen dauerhaften Inhaltsfilter einzurichten, der wirksam eine missbräuchliche Internetnutzung durch Kinder in der Pubertät verhindert, wurde ein solcher nur auf Seiten der Schulhardware aktiviert. Sobald sich die Kinder beispielsweise bei einem privaten Hotspot einwählen, können sie mit den Schulgeräten frei surfen. Dies gilt auch für die Freizeit. Aufgrund der Schulsoftware greifen hier auch die normalerweise auf iPads verfügbaren Beschränkungsmöglichkeiten von Apple nicht mehr. Von Seiten der Schule wird auf die Verantwortung der Eltern verwiesen - diese können die Konfiguration aber nicht ändern. Werden die Eltern hier von der Schule im Regen stehen gelassen?

