Andreas Popp

| Kandidat Bundestag 2013-2017
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Jahrgang
1983
Wohnort
Ingolstadt
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftsmathematiker
Wahlkreis

Wahlkreis 217: Ingolstadt

Wahlkreisergebnis: 2,1 %

Parlament
Bundestag 2013-2017

Die politischen Ziele von Andreas Popp

Meine politischen Schwerpunkte im Bundestag werden sein:

Bürgerrechte, dabeei setze ich mich ein
* für ein Recht auf Anonymität im Internet
* gegen anlasslose Überwachung und Datensammlung
* für Netzneutralität, damit jeder diskriminierungsfreien Zugang zum Netz hat
* gegen Zensur von digitalen Netzen

Urheberrecht, dabei setze ich mich ein

* für eine Entkriminalisierung der nicht-kommerziellen Vervielfältigung von Werken
* für eine Stärkung der Urheber gegenüber denen, die ihre Werke kommerziell verwerten
* für die Möglichkeit einfacher auf bestehenden Werken aufzubauen um neue zu schaffen
* für eine Förderung moderner Geschäftsmodelle, die eine freundschaftliche Beziehung von Urheber und Nutzer in den Mittelpunkt stellen

Patente, dabei setze ich mich ein

* für eine Kürzung der Patentlaufzeiten um den kürzeren Produktlebenszyklen gerecht zu werden
* gegen Patente auf Leben, Software und Geschäftsmodelle
* für einfache und günstige Verfahren um Patente überprüfen zu können
* für eine mittelfristige Demokratisierung der Patentvergabe

Demokratie, dabei setze ich mich ein

* für eine Abschaffung oder zumindest Senkung der Sperrklausel (»5%-Hürde«), besonders auf Bundesebene
* sollte die Sperrklausel bestehen bleiben, für ein Wahlrecht mit einer Möglichkeit zur Alternativstimme, falls die präferierte Partei an der Sperrklausel scheitert
* für eine Abschaffung oder zumindest deutliche Reduzierung der Überhangmandate
* für freie Listen bei allen Wahlen zu Volksvertretungen, damit die Wähler Einfluss auf die Listenreihenfolgen haben
* für einen Volksentscheid auf Bundesebene
* für einen Ausbau der Möglichkeiten zur Mitbestimmung für die Bürger über das Netz

Jugendkultur, dabei setze ich mich ein

* für eine Politik die Jugendkultur als positive Entwicklung statt als potentielle Gefahr versteht
* für eine Förderung von jugendlichen Subkulturen
* für eine öffentliche Förderung von Computerspielen als Kulturgut

Jugendschutz, dabei setze ich mich ein

* für ein Jugendschutzkonzept, welches den verfassungsgemäßen Erziehungsauftrag der Eltern stärker einbezieht
* für Jugendschutzmaßnahen, die den Entwicklungsstand der Menschen wieder in Betracht ziehen statt Jugendliche und Kinder in einen Topf zu werfen
* für Bildung und Aufklärung als integraler Bestandteil des Jugendschutzes, statt als schmückendes Beiwerk
* gegen unnötige Einschränkung von Erwachsenen durch unwirksame Jugendschutzmaßnahmen

Über Andreas Popp

Geboren im Jahr 1983 in Ingolstadt, Abitur in Ingolstadt, Studium der Wirtschaftsmathematik in Eichstätt.
Seit 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt Ingolstadt.
Mitglied bei der Piratenpartei Deutschland seit November 2007.
Landesvorsitzender in Bayern von August 2008 bis Juli 2009.
Spitzenkandidat der Piratenpartei zur Europawahl 2009.
Stellvertretender Bundesvorsitzender von Juli 2009 bis Mai 2011.
Seit Mai 2013 Beisitzer im Bundesvorstand.

Alle Fragen in der Übersicht

Hallo Herr Popp,

hier meine Frage:

Was halten Sie davon, dass Teile des Ingolstädter Umlands (dem direkten Einzugsgebiet...

Von: Naqernf Svatnf

Antwort von Andreas Popp
PIRATEN

(...) Ich halte einen unbeschränkten Breitbandzugang zum Internet in der heutigen Zeit für ein elementares Grundbedürfnis. Das immer noch so viele Menschen in Deutschland nicht mal in der Lage sind Youtube richtig zu nutzen, weil die Bandbreite und/oder das Übertragungsvolumen fehlt, ist ein Armutszeugnis. (...)

# Kultur 15Aug2013

Guten Tag,

können Sie mir in drei Sätzen erläutern, warum das Urheberrecht reformiert werden muss?

Von: Znexhf Fpuarvqre

Antwort von Andreas Popp
PIRATEN

(...) Das Urheberrecht stammt aus einer Zeit als die Verbreitung und Vervielfältigung von kulturellen Werken nur für gewerbliche Unternehmen möglich war und einige Verwertungsmodelle haben sich deshalb auf den Verkauf von Kopien (z.B. Musik-CDs, VHS-Kassetten, gedruckte Bücher) gestützt, was durch das Urheberrecht geschützt ist. Durch das Internet ist es jetzt aber jedem Menschen möglich an seinem privaten Rechner mit seinem privaten Internetanschluss Werke zu vervielfältigen, was zum Schutz der oben erwähnten Geschäftsmodelle kriminalisiert wurde, was sich wiederum nur durch umfassende Überwachung von privatem Datenverkehr durchsetzen lässt. Da diese Eingriffe in die Privatssphäre unserer Auffassung nach zu weit gehen, setzen wir uns daher für eine Legalisierung nicht-kommerzieller Vervielfältigung im Urheberrecht und eine Stärkung moderner Verwertungsansätze (z.B. Idol-Marketing, Crowdfunding) für Urheber ein. (...)

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