(...) der größte deutsche Umweltverband, der NaBu sowie die DUH, der WWF und "Brot für die Welt" haben den Antrag und der Parteitagsbeschluß ausdrücklich gelobt. So intensiv wie die Diskussion in der Partei war, war sie auch in den Verbänden. (...)
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(...) Aus Sicht von Bündnis 90/Die Grünen ist der Atomausstieg schneller realisierbar. Dennoch plädiert die Parteispitze dafür, den sich abzeichnenden parteipolitischen Konsens zur Beendigung der Atomkraft in den nächsten 10 Jahren mitzutragen, weil wesentliche Teile unserer Forderungen - u.a. (...)
(...) Bei aller berechtigten Kritik an den vorgesehenen Laufzeiten der Atomkraftwerke müssen wir aber auch darauf achten, dass wir am Ende nicht etwas versprechen, was wir später dann nicht halten können. Dabei ist schon jetzt angesichts der vorliegenden Gesetzentwürfe der Bundesregierung klar, dass nach dem Ausstieg aus der Atomkraft der zweite Teil der Energiewende, nämlich die beschleunigte Fortsetzung des Einstieg in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, ohne die Grünen nicht funktionieren wird. Das schließt auch die Lösung der Endlagerfrage mit ein. (...)
(...) Noch lieber wäre mir wir hätten eine Wertstofftonne in die man alle wiederverwertbaren Wertstoffe einwerfen könnte. Darunter könnten dann auch die Materialien des gelben Sacks sein, aber auch Metalle etc. (...)
(...) Ihr zentrales Argument, dass ein erhöhter Bezug von Ökostrom nicht direkt einen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland zur Folge hat, ist nur für manche Ökostromprodukte richtig. Die von den Umweltverbänden und uns empfohlenen Produkte ( www.atomausstieg-selber-machen.de ) führen zu einem Zubau an erneuerbaren Energien, weil ein Teil des Gewinns für den Zubau eingesetzt wird. (...)