(...) Ich möchte aber doch noch einmal betonen, dass die beiden oben genannten Argumente für einen Mindestlohn - die Existenzsicherung und das Verhandeln auf Augenehöhe - wesentlich besser und effektiver erreicht werden duch die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (auch hier wieder natürlich in beträchtlicher Höhe, nicht in Form eines Arbeitszwang gleichkommendenden niedrigen Bürgergeldes, also im vierstelligen Bereich). Daher plakatieren wir in Berlin auch "Mindestlohn ist eine Bürckentechnologie". (...)
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(...) Die Beamten würden sich freuen, wenn sie diese Möglichkeit hätten, aber wie bereits gesagt, für Beamte geht das nicht. Somit sind Beamte auch Beamteht bevorzugt. (...)
(...) Und die Stellen der ÖBS-Kräfte verdrängen immer wieder auch reguläre Arbeitsplätze. Eine Perspektive für den Arbeitsmarkt kann ich darin nicht erkennen. Es ist eine Mogelpackung. (...)
Sehr geehrter Herr Weiland,
Sehr geehrte Frau Stoppel,
der Kampf um besseren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen bei der Charité Facility Management GmbH (CFM) hat meine volle Solidarität!
(...) zu Ihrer ersten Frage: Da jede Lohnarbeit mit Formen der Aneignung verbunden ist, darf die Bezeichnung "fair" natürlich hinterfragt werden. Im Rahmen der bestehenden wirtschaftlichen Verhältnisse macht es aber dennoch einen großen realen Unterschied, wie stark der Grad dieser Ausbeutung ist, ob man von seinem Gehalt leben kann oder nicht. Deshalb wollen wir einen bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn, der branchenübergreifend perspektivisch bei zehn Euro liegen soll. (...)