Sehr geehrter Herr Klare,
leider erschließt sich mir nicht klar ihre Frage. Auf welche „erste Seite“ bezieht sich Ihre Frage?
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Zimmermann
Sehr geehrter Herr Klare,
leider erschließt sich mir nicht klar ihre Frage. Auf welche „erste Seite“ bezieht sich Ihre Frage?
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Zimmermann
(...) Ihre Ansicht, dass es wichtig sei, die Debatte um den Zuzug von Menschen nach Deutschland im Rahmen der europäischen Regelungen zur Arbeitnehmer-Freizügigkeit differenziert, sachlich und auf einer breiten Faktengrundlage zu führen, teile ich. Es schadet dem europäischen Einigungsgedanken, dem Ansehen Deutschlands und auch der deutschen Wirtschaft, wenn wir in einer emotionalen Debatte pauschale Vorwürfe gegenüber Menschen aus anderen EU-Partnerstaaten erheben. (...)
(...) Aus wahltaktischen Überlegungen wird derzeit für die Öffentlichkeit das Schreckgespenst der Armutsmigration an die Wand gemalt. Zu dem Mythos der „Armutsmigration“ möchte ich Ihnen die aktuelle Veröffentlichung zu Zahlen, Daten und Fakten der Fraktion DIE LINKE im Bundestag empfehlen. (...)
(...) Vielmehr ist eine differenzierte Betrachtung geboten. Zunächst einmal ist der Anteil derjenigen Zuwanderer aus Südosteuropa, die Sozialleistungen in der Bundesrepublik Deutschland in Anspruch nehmen, vergleichsweise gering. Soweit unter diesen Menschen aber auch solche sind, die nur deshalb nach Deutschland kommen, um das hiesige Sozialleistungssystem in Anspruch zu nehmen, verfügt unser Staat bereits heute über die Mittel, das zu unterbinden: (...)
(...) Der Fachkräftemangel in Deutschland ist jedenfalls Realität. Unter anderem die massiven Versäumnisse in der Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte haben dazu geführt, dass wir nicht über eine ausreichende Zahl an Fachkräften verfügen und verfügen werden, um den Bedarf in vielen Branchen zu decken. Es wurde bei uns nicht nur am Bedarf vorbei ausgebildet, sondern die Bildungspolitik hat sich zu lange damit aufgehalten, auf Fragen der Zukunft mit Antworten und Methoden aus der bildungsbürgerlichen Vergangenheit zu reagieren. (...)

(...) Der Fachkräftemangel mag nicht flächendeckend sein und sich nur auf gewisse Sektoren beziehen. (...) So wird die Option "Auswanderung" in den kommenden Jahren weniger und weniger attraktiv. (...)