(...) Sie erfordert verständnisvolle Beratung - Administration wäre fehl am Platze. Deshalb sprechen wir uns in unserem Reformkonzept dafür aus, dass die Kinder und ihre Eltern im gegenwärtigen Entwicklungsstadium des Schulwesens wählen können zwischen integrativen Angeboten und dem Angebot an Förderschulen. Wir wollen aber schon, dass das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen, mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarfen mehr und mehr der normale Weg wird und nicht von Eltern, die dies wünschen, mühsam eingeklagt werden muss. (...)
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(...) Das werden Sie sicherlich unterstützen. Insofern benötigen wir ein Miteinander von Politik, Förderschulen, Regelschulen und insbesondere der betroffenen Schüler und Eltern. Es möchte auch niemand den Förderschulen etwas wegnehmen. (...)
(...) Mit der Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 9. Februar 2010 geht die Bundesregierung einen wichtigen Schritt in diese Richtung: mehr Bildungsgerechtigkeit und mehr Teilhabechancen für alle Kinder, zunächst aus Familien, die Arbeitslosengeld II (ALG II) beziehen. (...)
(...) Wichtig ist mir vor allem, dass Senator Wersich nur die geltende Regelung für die Primarschule aufgPrimarschuleksentscheides auf die Grundschule und die Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen aufgeteilt hat. Auf inhaltliche Veränderungen hat er in dieser Phase, in der die Schulen schnell Planungssicherheit brauchen, bewusst verzichtet. (...)
(...) Der Süden Sachsen-Anhalts entwickelt sich wohl ganz unterschiedlich. Während es in einigen Regionen problematisch in anderen es sich weniger angespannt darstellt, geht es im Raum Anhalt-Bitterfeld-Wolfen, den zähle ich einfach mal zum südlichen Raum, wohl gut voran. (...)