Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Carsten Heeder
Antwort 17.02.2020 von Carsten Heeder SPD

(...) Diffamierung der Frau, sondern im Gegenteil eine vernünftige Schutzmaßnahme für die Frauen beiderlei Gruppen." (...)

Annkathrin Kammeyer, MdHB
Antwort 19.02.2020 von Annkathrin Kammeyer SPD

(...) Die Rechtsabteilung der Innenbehörde hat die Allgemeinverfügung als rechtlich unbedenklich eingestuft und sie wurde auch mit der damaligen Leitstelle für die Gleichberechtigung der Frau abgestimmt. Die Vertreterin dieser Stelle sah in dem Verbot "keinerlei Diffamierung der Frau, sondern im Gegenteil eine vernünftige Schutzmaßnahme für die Frauen beiderlei Gruppen." (...)

Oliver Errichiello
Antwort 06.02.2020 von Oliver Errichiello SPD

(...) Da mögen marketingtechnische Abwägungen lieber in den Hintergrund gedrängt werden. Was die Abwägung aus Zeitgeist, „Kulturgut“ und Tourismusattraktion angeht, möchte ich mir (noch) kein Urteil erlauben. Als Laie weiß ich, dass in den vergangenen Jahren die rechtliche Situation der Prostitution einigen Änderungen/Grundregelungen unterworfen wurde. (...)

Portrait von Dennis Gladiator
Antwort 19.02.2020 von Dennis Gladiator CDU

(...) Insofern ist es nachvollziehbar, dass sie auf der Tourismus-Homepage erwähnt wird. Obwohl Hamburg mit dem Queens Club, einem Club der ausschließlich Frauen und Transsexuellen offen steht, seit Neuestem auch mit dem Gegenstück zur Herbertstraße bereichert ist und somit auch auf diesem Gebiet ein weiterer begrüßenswerter Schritt Gleichberechtigung erreicht wurde, stimme ich Ihnen natürlich zu, dass der bisherige Vermarktungstext weder zeitgemäß noch einem seriösen Stadtmarketing würdig ist. An der historischen Tatsache, dass sich in der Herbertstraße das älteste Gewerbe der Welt entwickelt hat und sich die dort arbeitenden Damen auf beschriebene Art und Weise selbst schützten, ändert dies jedoch nichts. (...)

Portrait von Gabriele Dobusch
Antwort 22.02.2020 von Gabriele Dobusch SPD

(...) Dass Prostituierte, zum größten Teil Frauen, auf dem Kiez häufig objektisiert werden ist nicht zu bezweifeln. Die Darstellung von Frauenkörpern als Objekte, die leider immer noch ein gesamtgesellschaftliches Phänomen und z.B. auch im Fernsehen und in der Werbung zu finden ist, wird dort in besonders krasser Weise vorgeführt. (...)