(...) Schärfere gesetzliche Regeln bedeuten keineswegs besseren Nichtraucherschutz. Selbst in München, wo nach dem Volksbegehren ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie besteht, wird noch in 17 % der aufgesuchten Getränkegaststätten geraucht. (...)
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(...) Hier darf zum Schutz der Nichtraucher nicht geraucht werden. Ich begrüße diese von vielen als radikal empfundene Gesetzesänderung ausdrücklich, denn auch ich bekenne mich zu einem umfassenden Schutz von Nichtrauchern vor den Gefahren des Passivrauchens. (...)
(...) Wer in der Restaurants oder Bars rauchen möchte, muss dies in einem extra dafür abgetrennten Bereich machen. Dieses konsequente Rauchverbot findet bei Gastronomen und Besuchern großen Anklang. Die finanziellen Verluste, die erwartet wurden, haben sich aus meiner Sicht nicht bestätigt. (...)
(...) Wer in der Gastronomie rauchen möchte, muss dieses in einem extra abgetrennten Bereich tun. Viele Restaurants und Cafés haben sich deshalb für ein konsequentes Rauchverbot entschieden. Die in der Debatte oftmals genannten finanziellen Verluste haben sich aus meiner Erfahrung nicht bestätigt: Viele gastronomische Einrichtungen haben einen neuen nichtrauchenden Kundenstamm gefunden. (...)
(...) Es muss vor allem etwas im täglichen Umgang der Menschen miteinander passieren, Einsichten erzeugt man nicht nur mit Druck. Deshalb befürworte ich die konsequente Umsetzung des Nichtraucherschutzes und die Erprobung des Gesetzes in der Praxis. Da wo es sich nicht bewährt, muss in der nächsten Legislaturperiode nachgebessert werden. (...)
(...) für DIE LINKE wird der Nichtraucherschutz auch nach der Wahl hohe Priorität haben, und sie wird sich dafür einsetzen, wo notwendig weitere Schritte zum Schutz vor dem Passivrauchen in der Öffentlichkeit zu prüfen. Ich muss Ihnen jedoch sagen, dass ich den von Ihnen in diesem Zusammenhang gewählten Vergleich mit "Giftgasterror" zurückweisen muss. (...)