(...) Wie Sie richtig anmerken, hat das Bundesverfassungsgericht der Politik die Frage der Ausgestaltung der Vaterschaftsregeln überlassen. (...) Prinzipiell vertrete ich die Auffassung, dass eine Familie aus nur einem Vater und einer Mutter zusammen mit den Kindern besteht. (...)
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(...) Die Reform des UnterhReform des Unterhaltsrechtesbereinstimmender Meinung der Koalitionsfraktionen in erster Linie am Kindeswohl orientieren. Kinder stehen bei der Zuteilung des Unterhaltes an erster Stelle. (...)
(...) selbstverständlich treten wir für eine ausgewogene Lösung ein. Das heißt in erster Linie, Stärkung des Kindeswohls - vor allem beim Unterhaltsrecht. Die CDU/CSU tritt aber auch dafür ein, dass die Eigenverantwortung in der Ehe Beachtung findet. (...)
(...) In Bezug auf die Argumente gegen die geplante Reform teile ich Ihre Bedenken. Ich bin auch der Ansicht, dass "Zweitfamilien" eine Chance auf einen Neuanfang haben müssen. Seien Sie daher versichert, dass Ihre für mich nachvollziehbaren Argumente in die Beratungen einfließen werden. (...)
(...) Leider reicht oft das Geld nicht dafür aus, dass Ehemänner mit zwei Familien sowohl den Neuanfang als auch die zurückgelassene Familie finanzieren können. In diesen Fällen müssen zunächst einmal die Kinder den notwendigen Unterhalt bekommen. (...)
(...) Da das derzeitige Unterhaltsrecht zum Teil nicht mehr den Herausforderungen der gesellschaftlichen Wirklichkeit entspricht, muss insbesondere die Stellung von Familien mit Kindern im Unterhaltsrecht weiter verbessert werden, wobei Kinder beim Unterhalt in Zukunft an erster Stelle stehen sollen. (...) Abstimmungsbedarf besteht vor allem noch bei der Frage, ob geschiedene Kinder erziehende Ehefrauen und Ehefrauen nach einer Ehe von langer Dauer, die trotz der obigen Einschränkungen einen Unterhaltsanspruch haben, diesen zur Hälfte verlieren, wenn eine Kinder erziehende Partnerin folgt. (...)