(...) Sie verlaufen milde und sind wenig ansteckend. Im Vergleich zu „echten“ Windpocken also das deutlich kleinere Problem. (...)
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(...) Sicher ist jedoch, dass die Risiken impfpräventabler Erkrankungen die Risiken von Impfungen um ein Vielfaches übersteigen. Impfstoffe durchlaufen vor ihrer Zulassung ein ausgiebiges und über Jahrzehnte ausgefeiltes Prüfungssystem. Die bereits zugelassenen Impfstoffe haben ein positives Nutzen-Risiko-Profil, das heißt, dass sie gut wirksam bei gleichzeitig guter Verträglichkeit sind. (...)
(...) vielen Dank für Ihre Nachfrage zum Thema Impfpflicht. Wie ich bereits Frau Konrad mitgeteilt habe, gehören die Masern zu den ansteckendsten Viruserkrankungen überhaupt. Vor noch nicht einmal zwei Wochen suchte das Gesundheitsamt Miesbach in Oberbayern nach Fahrgästen, die zusammen mit einem Mainzer in einem Reisebus von Mainz nach München oder anschließend mit einer Regionalbahn zum Tegernsee gefahren waren. (...)
(...) ich kenne die Einschätzung und Stellungnahmen von Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut oder dem Paul-Ehrlich-Institut, die belegen, dass der Nutzung der genannten Impfungen den potentiellen Schaden deutlich überwiegt. Das halte ich für eine geeignete Methode, mich umfassend zu informieren. (...)
(...) Unser Ziel ist es, einen besseren individuellen Schutz insbesondere von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht geimpft werden können, sowie einen ausreichenden Gemeinschaftsschutz vor Maserninfektionen zu erreichen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes verhindert die zweifache MMR-Impfung bei 93-99% der Geimpften den Ausbruch einer Erkrankung und führt bei diesen erfolgreich Geimpften in der Regel zu lebenslanger Immunität. (...)
(...) Nachdem 2017 „nur“ 25.863 Erkrankungen in Europa registriert wurden, sprang die Zahl auf 84.411 Fälle in 2018. Dieses Jahr haben sich alleine von Januar bis Mai bereits über 80.000 Personen mit Masern infiziert. Es scheint also klar, dass der steigende Trend auch dieses Jahr nicht aufgehalten, wahrscheinlich sogar neue Ausmaße annehmen wird. (...)