Um jedoch das Vertrauen wieder zurückzugewinnen, ist es essenziell, dass wir grundsätzlich über unsere Kommunikation nachdenken. Für mich heißt das u.a., dass ich keine falschen Versprechungen mache, sondern sehr transparent die Lösungsmöglichkeiten aufzeige, auf Unmögliches hinweise und deutlich mache, wo mein Einfluss liegt und wo nicht.
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Krisen sind seit der aktuellen Legislaturperiode der Bundesregierung ein Dauerzustand. Das sind u.a. die Auswirkungen der Corona Pandemie, der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die damit verbundene Energiekrise und Inflation. Dabei begleiten uns die andauernden Herausforderungen, wie der Klimawandel, die Bekämpfung von Fluchtursachen oder die Aufnahme geflüchteter Menschen.
Schlüssel für Vertrauensgewinn ist verlässliche Politik, gerade in unruhigen Zeiten.
Die Sicherheitsbehörden halten die verfassungsfeindlichen Bestrebungen der AfD fest im Blick und haben schon diverse AfD-Gliederungen und Landesverbände als gesichert rechtsextrem eingestuft.
Dabei ist meines Erachtens die klare Kommunikation und der ständige Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern essenziell. Dinge, die ich in meiner politischen Arbeit jeden Tag forciere.
Klar ist aber auch: Politik und Gesellschaft dürfen nicht nur auf ein Verbotsverfahren abstellen oder hoffen, dass so ein Verfahren es schon irgendwie richten wird. Wir müssen die AfD inhaltlich stellen, viel häufiger ihre Verlogenheit offenlegen und die fatalen Folgen für jeden von uns aufzeigen, wenn diese Partei Regierungsverantwortung hätte: Kein gesetzlicher Mindestlohn, keine sicheren Renten, wirtschaftlicher Ruin.