(...) Wie Sie vielleicht wissen, spreche ich mich seit Jahren gegen ein prinzipielles Verbot von Computerspielen ein. (...) Vielmehr müssen wir in die Medienerziehung investieren und Kinder und Jugendliche zu selbstsicheren Mediennutzern erziehen, statt lediglich Verbote auszusprechen. (...)
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(...) Frau Abgeordnete Claudia Roth hat an der besagten Veranstaltung nicht teilgenommen, weil sie erstens andere Termine wahrzunehmen hatte und zweitens nicht von der Bedeutung der Veranstaltung überzeugt war. Denn wir halten nicht alles, was in den Räumlichkeiten des Parlaments stattfindet, für einen parlamentarischen Vorgang. (...)
(...) Die Gegner von gewalthaltigen Computerspielen mögen manche "Gefahr" übertreiben, die Befürworter stellen die Killerspiele hingegen meines Erachtens etwas zu harmlos dar: Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass der exzessive Konsum von gewalthaltigen Computerspielen keine negativen Auswirkungen auf psychisch labile Nutzer hat. (...)
Sehr geehrter Herr Glogger,
(...) Mein Standpunkt: Eine verantwortliche Politik für Familien, Kinder und Jugendliche sollte dies – speziell die Gewalt- und Suchtproblematik und generell die Probleme des übermäßigen Medienkonsums – nicht ignorieren und sich nicht aufs Schönfärben beschränken. Wir brauchen hier bei aller gebotenen Differenzierung einen Ansatz, der die Probleme benennt und die nötigen Wertmaßstäbe in Erinnerung ruft, auch wenn dies naturgemäß nicht jedem gefällt. (...)
(...) Da in Europa die Flächen für Agrotreibstoffe natürlich bei weitem nicht ausreichen, werden die Energiepflanzen großenteils aus Ländern wie Brasilien oder Indonesien importiert werden müssen. Weil laut Gesetz keine Regenwälder für Agrarkraftstoff gerodet werden dürfen, wird ein verhängnisvoller Verdrängungswettbewerb in Gang gesetzt: Biomasse für die Kraftstoffe wird auf bestehenden Plantagen angebaut, für die Nahrungserzeugung werden dafür aber neue Gebiete gerodet. (...)