(...) Wichtig ist dabei, dass das System der Versorgung in einem angepassten Maß den natürlichen Abläufen entspricht und diese nicht zerstört. Da wir aber ein abgrundtief krankes Geldsystem haben, das aufgrund des Zinseszinsmechanismus auf kontinuierliches Wachstum angewiesen ist um sich am Leben zu halten (also etwas absolut widernatürliches darstellt), sind alle kapitalistischen Bemühungen darauf gerichtet jedes Jahr mehr zu erwirtschaften als im Jahr zuvor. Da dieses hirnrissige System an unseren Hochschulen nach wie vor als die Heilslehre vermittelt wird, wird unser Wirtschaftssystem derzeit von einer Generation Manager geleitet, die diesen Quatsch tief verinnerlicht haben. (...)
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(...) Wie schon die Initiative >Zukunft Elbinsel< erklärte, sehe auch ich die Lebens- und Kulturform Bauwagen als Bereicherung für Quartiere an und setze mich daher auch für den Ausweis von Flächen ein, auf denen dies praktiziert werden kann. (...)
(...) Das große Problem in dieser ganzen Angelegenheit ist das Hamburgische Wohnwagengesetz. Dieses ist eine in den 50er Jahren geschaffene Adaption des bis dahin geltenden nationalsozialistischen „Anti-Zigeuner-Gesetzes“ aus den 30er Jahren. (...)
(...) Da mein Schwerpunktgebiet die Kulturpolitik ist und ich auch nicht aus dem Bezirk Mitte komme, sondern aus Bergedorf, sind mir die näheren Umstände um den Bauwagenplatz in Wilhelmsburg nicht bekannt. (...) Grundsätzlich gilt jedoch, dass Menschen wie Sie auch die Möglichkeit bekommen sollen, so zu leben wie Sie leben möchten - auch in Hamburg. (...)
Sehr geehrte Frau Holzapfel,
vielen Dank für Ihre Email. Ich möchte auf Ihren zuständigen Wahlkreisabgeordneten Herrn Joachim Bischoff verweisen, der Ihre Anfrage bereits beantwortet hat.
Mit freundlichen Grüßen
(...) Dennoch haben wir Ihr Vorhaben bisher wohlwollend begleitet. Hinweisen möchte ich jedoch darauf, dass es, so ist die politische Beschlusslage, keine weiteren Bauwagenplätze in Hamburg geben wird. (...)