(...) Wie ich bereits in dem Beitrag gesagt habe, habe ich selbst langjährige Erfahrung in der Finanzbranche gesammelt. Ich traue mir durchaus zu, auf Basis dieser Erfahrung unabhängig eine Meinung zu den Regulierungsvorschlägen der Europäischen Kommission im Bereich der Finanzmarktregulierung zu entwickeln. Sollten Andere diese Meinung teilen, kann ich das nicht ändern. (...)
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(...) Unzutreffend ist die Annahme, dass mit der Umsetzung des ESM das Haushaltsrecht des Deutschen Bundestages auf einen EU-Gouverneursrat verlagert wird. (...) Darauf hat auch das Bundesverfassungsgericht in seinem heutigen Urteil hingewiesen und dabei gleichzeitig die Verfassungskonformität der Politik der Bundesregierung bei der Euro-Stabilisierung bestätigt. (...)

(...) Besonders der Fakt der Langzeitstudenten ist für Berlin ein erhebliches Problem. Daher ist es nach meiner Auffassung gerechtfertigt zu überprüfen, ob diese Langzeitstudenten, die herheblich die Regelstudienzeit überschreiten, nicht doch Studiengebühren zu zahlen haben. Das würde die Steuerkassen des Landes Berlin entlassten und Ansporn geben, dass Studium möglichst schnell zu beenden, um im Anschluss einen Beruf auszuüben. (...)
(...) Es wundert mich nicht, dass angesichts der derzeitigen Krise der Finanzmärkte und der Staatshaushalte grundsätzliche Kritik an unserem Wirtschaftssystem zunimmt. Als Sozialdemokrat nehme ich solche Kritik ernst, mache sie mir aber nicht zu eigen. (...)
(...) Ich habe bereits in dem Buch gelesen. Eine massive Kritik an dem aufgeblähten Finanzmarkt, wie er auch von Kennedy beschrieben wird, gehört zu den Grundpfeilern meiner Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Von daher kann ich Kennedys Ansichten nachvollziehen, meiner Meinung nach bleibt sie jedoch mit ihrer Kritik lediglich an der Oberfläche. (...)
(...) ich kann Ihre Wut verstehen, aber das Thema welches Sie ansprechen ist sehr viel komplexer und vielschichtiger als es hier, auf dieser Plattform, hinreichend beantworten zu können. Fakt ist, die dauerhafte Stabilisierung der Eurozone kann nur gelingen, wenn die Eurostaaten zu solider Haushaltspolitik zurückkehren und ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gezielt stärken. Klar ist jedoch auch, dass Versäumnisse, die sich über viele Jahre hinweg aufgetürmt haben, nicht über Nacht beseitigt werden können. (...)